Trainerinterview:

"Schalter morgen im Spiel gegen Borgsdorf umlegen"

Fünf Spiele, fünf Niederlagen, Tabellenletzter. Eine ganz düstere Zwischenbilanz des Landesligisten Prenzlauer SV Rot-Weiß. Zu diesen Fakten befragte Armin Gehrmann Rot-Weiß-Trainer Andreas Lemcke.

Andreas Lemcke (links) beobachtet sorgenvoll die Aktionen seiner Rot-Weiß-Kicker. Zweifellos will sein Trainerpartner David Blume (rechts) mit seiner Handbewegung unterstreichen, wie simpel der gerade begangene Fehler doch abgestellt werden könnte.
Carola Voigt Andreas Lemcke (links) beobachtet sorgenvoll die Aktionen seiner Rot-Weiß-Kicker. Zweifellos will sein Trainerpartner David Blume (rechts) mit seiner Handbewegung unterstreichen, wie simpel der gerade begangene Fehler doch abgestellt werden könnte.

Die Null steht, wie viel Punkte sollten es bislang auf der Habenseite sein?Vier hätten es bislang sein müssen. Also haben wir dieses Ziel klar verfehlt.

Warum gelang das Erreichen dieses Ziels nicht?In erster Linie ist es die fehlende Durchschlagskraft im Angriff. Sebastian Turowski fiel ja verletzt aus. Jeromè Schulz und Stephan Bethke sind nun noch mehr gefordert. Und die Abwehr muss stabiler sein. In Teltow gab sie sich beim 1:7 nach deR Pause (1:4) fast auf. In den anderen Partien war man wieder wacher, aber es gab Abstimmungsfehler, die direkt zu Gegentoren führten.

Wie hat das Trainergespann Lemcke/Blume darauf reagiert?Wie haben die Fehler aufgearbeitet, auch unter Einbindung des Kapitän, der die Leute neben sich ja mitreißen muss. Zuletzt wurde unsere Analyse sogar mit Bildern belegt. Einige Spieler waren erstaunt, wie schwach ihr Passspiel dabei aussah. Aber die Variante dieser Auswertung fanden sie gut. Das waren klare Fakten. Wichtig ist nun, dass jeder Spieler an sich arbeitet, seine individuellen Fehler auch abstellt.

Wie soll das geschehen, sind personelle Veränderungen in Sicht?Neuzugänge keinesfalls. Wir schauen immer auf die zweite Mannschaft. Aber für einige ist der Sprung als guter Kreisligaspieler hinein in die Landesliga zu groß. Die Fitness ist in Ordnung. Also ist das Abstellen der Fehler aus Trainersicht nur eine Kopfsache.

Welche Schlüsse ergeben sich daraus für das morgige Heimspiel gegen Forst Borgsdorf?Ganz klar: Der Schalter muss morgen umgelegt werden. Klares Ziel sind drei Punkte. Mit taktischer Disziplin und verbessertem individuellen Einsatz aller Spieler ist das auch erreichbar.

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