Hohe Anerkennung:

Silber-Jubel beim SV Topfit Prenzlau

Hohe Anerkennung für den uckermärkischen Verein – im Wettbewerb um die „Sterne des Sports in Silber“ findet sein Engagement besondere Anerkennung. Die Jury befindet, er gehört zu den Besten im Land und ehrt ihn daher beim Empfang in der Staatskanzlei.

Marianne Gerling (2. von links) und Angelika Sauerland (4. von links) nahmen in Potsdam die Ehrung für den zweiten Rang im Wettbewerb "Silberner Stern des Sports"  entgegen.
F. Klein Marianne Gerling (2. von links) und Angelika Sauerland (4. von links) nahmen in Potsdam die Ehrung für den zweiten Rang im Wettbewerb "Silberner Stern des Sports"  entgegen.

Der SV Topfit darf berechtigt jubeln. Seine Vorsitzende Marianne Gerling frohlockte bereits, als der Verein Sieger des regionalen Wettbewerbs „Bronzener Stern des Sports“ wurde. Nun gab es in Potsdam bei der Ehrung „Silberner Stern des Sports“ auf Ebene des Bundeslandes noch eins drauf. Sportministerin Martina Münch überreichte dem SV Topfit den 2. Preis in diesem von den Volksbanken und Raiffeisenbanken ausgeschriebenen Wettbewerb, verbunden mit einem Preisgeld in Höhe von 1500 Euro.

Insgesamt reichten 47 Vereine der Jury – bestehend aus Vertretern des Landessportbundes, des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, des Genossenschaftsverbandes der Volksbanken Raiffeisenbanken Brandenburg sowie Olympiasieger Sebastian Brendel – ihre Projektbeschreibungen ein, die alle besondere lokale breitensportliche Bedeutung, gesellschaftliche Relevanz und Nachhaltigkeit in der sportlichen Entwicklung des Vereins haben.

Marianne Gerling bestätigte, dass diese Ehrung sie und ihre Mitstreiterinnen ganz stolz mache. „Wir wurden Zweiter in diesem Wettbewerb und fühlen uns keineswegs als Verlierer, nein, wir fühlen uns als Sieger.“ Immerhin ist dieser Preis ja mit einer Summe dotiert, die für den Vereinsetat mehr als nur ein Zubrot ist. Aber sie kommt sehr gelegen.

„Wir werden dieses Geld in die weitere Ausstattung der Frauen-Tanzgruppe stecken, aber auch weitere notwendige Sportgeräte für den Verein anschaffen.“ Sie betonte, dass diese Veranstaltung auch rundum eine gelungene Sache für sie und ihre Mitstreiterinnen (sechs Topfit-Mitglieder kamen zur Egrung nach Potsdam) war. „Mit der Ministerin, mit Sebastian Brendel und den Vertretern des Landessportbundes gab es viele interessante Gespräche.“ Besondere Wertschätzung hatte Marianne Gerling auch dazu, dass sich Prenzlaus Stadtoberhaupt Hendrik Sommer die Zeit genommen hatte, bei der Ehrung in Potsdam zugegen zu sein.

„Das alles spornt uns an, das sehen wir aber auch als Verpflichtung an, diese Wege zielgerichtet fortzuschreiten.“ Darum ist ihr nicht bange, denn im Verein regiert das „Wir“. Und daher hat man schon jetzt viele neue gemeinsame Ziele.

Geehrt wurde der SV Topfit für sein Projekt „Sport für Frauen mit dem Ziel, gesund und fit zu bleiben“. Bereits in der Gründungsphase des Vereins 1997 widmete man der Prävention besonderes Augenmerk.

„Rückenfit“, „Drums alive“, „Step-Aerobic“, „Kick-Aerobic“, „Dance-Step-Fun“, „Indoor Walking“, … – Vielfalt der Angebote ist der Trumpf des Sports im Verein.

Wie sehr der SV Topfit mit seinen Programmen den Interessen der Sporttreibenden entgegen kommt, verdeutlichte sich auch in der Ehrung des Landessiegers. Der SV Glienicke Nordbahn wurde für eine gleichgelagerte Maßnahme geehrt: „Sportangebot für das reifere Alter – Drums alive“.

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