Endspurt sichert Punkt:

SV 90 mit Last-Minute-Punkt gegen überraschten Favoriten

Die Fußballer der Pinnower Landesklasseelf geben das Spiel gegen den Spitzenreiter SV Zehdenick nicht verloren und werden dafür noch belohnt.

Der Pinnower Philip Methke (links) gewinnt diesen Zweikampf  gegen Sebastian Milz.
Carola Voigt Der Pinnower Philip Methke (links) gewinnt diesen Zweikampf  gegen Sebastian Milz.

Zu Beginn des Spiels ungünstige Vorzeichen für den SV 90 – Neßler, Schmock, Fengler, Hermann und Nagel fehlten. Da man den Tabellenführer zu Gast hatte, wurde eine klare Angelegenheit erwartet. Aber alles kam ganz anders.

Die Pinnower agierten von Beginn an defensiv gut geordnet und stellten nur einen Stürmer und ein personell verstärktes Mittelfeld. Dennoch erspielten sich die Gäste einige „Halbchancen“. Elor, Kerl und Lesniak agierten jedoch zu ungenau. Da der SV 90 in der Zentrale gut zustellte, versuchten es die Zehdenicker häufig über die Außen. Die Diagonalbälle hinter die Pinnower Abwehr wurden aber geklärt. Nach 20 Minuten probierten es die Gastgeber erstmals offensiv.Maximilian Skalla wurde aber beim Passversuch gestört. Er verletzte sich so sehr, dass er mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. Die Verunsicherung des SVP danach wurde sofort bestraft. Lesniak nahm sich den Ball bei einem Freistoß und zirkelte ihn um die Mauer. Keeper Kubik streckte sich vergebens – 0:1 (25.). Danach agierten die Pinnower noch fahriger, doch den Gästen fehlte die Durchschlagskraft, das zu nutzen. Aber die Gastgeber brachten auch nichts Zählbares zu Stande.

Halbzeit zwei gestaltet sich zunächst relativ ausgeglichen. Zwar wurden die Gastgber nun etwas mutiger, waren aber in den Abschlüssen harmlos. Dann aber kam ihnen entgegen, dass die Gäste immer mehr den Spielfaden verloren und ungeduldig wurden. Ungenauigkeit ihrer Aktionen waren die Folge. Fast fiel der Ausgleich. Nach einem Freistoß von halb links in den Strafraum verfehlte ein Wilke-Schuss knapp den Kasten (80.). Kurze Zeit später ein Pass zu Nagel – wieder fehlten wenige Zentimeter.

Als die reguläre Spielzeit gerade abgelaufen war, stand Kapitän Höfert aber goldrichtig. Eine verlängerte Ecke, der Ball fiel ihm genau vor die Füße, sodass er ihn nur noch über die Linie schieben musste, denn Stürmer Singert hatte am kurzen Pfosten zwei Gegenspieler auf sich gezogen.

Fazit: Der Kampfgeist wurde belohnt. Spielerisch besser zu sein, nutzte dem Tabellenführer diesmals nichts.