Brandenburgliga-Start:

Umgekrempelt und verjüngt

Die Handballerinnen des HC Angermünde starten morgen in die neue Saison der Brandenburgliga. Sowohl das Team als auch die Liga erlebt viele Veränderungen.

So wie hier Eileen Reinicke, die dem Brandenburgligisten HCA in der neuen Saison nicht zur Verfügung steht,  wollen die Angermünderinnen in stark veränderter Teambesetzung auch in der neuen Ligasaison überzeugen.
Carola Voigt So wie hier Eileen Reinicke, die dem Brandenburgligisten HCA in der neuen Saison nicht zur Verfügung steht,  wollen die Angermünderinnen in stark veränderter Teambesetzung auch in der neuen Ligasaison überzeugen.

Heute geht die wochenlange Vorbereitung zu Ende, morgen folgt der erste Punktekampf für die in der obersten Spielklasse des Landes vertretenen Uckermärkerinnen vom HCA. Was mit einer 30-km-Fahrrad-Trainingstour begann, soll nun in gutem Handballsport münden. Doch das Team erfuhr so manche Veränderung. Denise Hahne, Olivia Cettl, Marie Stolte, Eileen Reinicke und Emily Weiske sind in der neuen Saison nicht dabei. Erfreulich aus HCA-Sicht war, dass drei Spielerinnen aus der eigenen Jugend zum Damenteam stießen. Doch der Stammkader ist dünn – derzeit nur 12 Spielerinnen.Aber nicht nur beim HCA gab es Veränderungen, auch die Liga bot Überraschungen. Zunächst trat keiner der drei Aufstiegsberechtigten – HCA (1.), Werder (2.), Potsdam (3.) – den Weg in die Ostsee-Spree-Liga an. Aus jener Liga stieg MTV Altlandsberg II in die Brandenburgliga ab. Mit Rot-Weiß Neuenhagen und HSC Potsdam meldeten zwei Teams für den Ligabetrieb ab. Also wird in der Landeshauptstadt kein höherklassiger Handball der Frauen mehr gespielt. Die Brandenburgliga-Absteiger aus Guben und Hennigsdorf wurden durch die Verbandsligasieger Germania Massen (Süd) und SG Fredersdorf-Petershagen (Nord) ersetzt. Nach Einschätzung des HCA-Führung werten diese Wechsel das spielerische Niveau der Liga auf jeden Fall auf. Fast alle Teams bauen auf einen Mix aus jungen und erfahrenen Spielerinnen. Gerade das macht es für die Angermünderinnen in der neuen Saison nicht leichter. Dennoch streben sie an, zu den Besten der Liga zu gehören, weiterhin junge Spielerinnen zu integrieren und als kompakt agierendes Team aufzutreten. Taktischer Schwerpunkt soll dabei die Erhöhung der Variabilität im Spiel mit verbessertem Konterspiel sein. Unter diesen Aspekten wird es äußerst interessant sein, zu verfolgen, wie weit die HCA-Damen mit der Umsetzung dieser Vorhaben sind. Denn ihr erster Gegner war immerhin Vorjahreszweite der Liga.

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