Erfolg im Kellerduell:

VfB-Elf im regionalen Derby die bessere

Im Uckermarkduell der Fußball-Landesklasse, Staffel Nord, gelingt den Kickern aus Gramzow ein 4:1-Erfolg gegen den SV 90 Pinnow.

Der Pinnower John Singert (links) kann in dieser Situation vom VfB-Spieler gegen Robert Schröder nicht gestoppt werden.
Carola Voigt Der Pinnower John Singert (links) kann in dieser Situation vom VfB-Spieler gegen Robert Schröder nicht gestoppt werden.

Für beide Mannschaften war es am 8. Spieltag der Saison eine wichtige Partie im Kampf um das Verlassen des Tabellenkellers und den eventuellen Anschluss an das Mittelfeld.Die Gramzower hatten sich für das Spiel vor heimischem Publikum viel vorgenommen. Doch ein Stellungsfehler in der VfB-Abwehr machte dieses Vorhaben zunächst zunichte. Dieser Patzer brachte John Singert in freie Position. Allein vor Torwart Konwert auftauchend, schob er das Leder nach 18 Minuten ins rechte Eck zur Führung der Gäste ein.Der VfB wirkte danach verunsichert. Viele Bälle wurden im Mittelfeld verloren. Von einem geordneten Spiel aus der Abwehr heraus war kaum etwas zu spüren. So musste sich der Gastgeber erst in dieses Spiel hineinkämpfen. Nachdem auf beiden Seiten Elfmeter versagt wurden, gab der gut amtierende Schiedsrichter Dietrich (Panketal) jedoch ein klaren Handelfer für die Gramzower. Diesen verwandelte Robert Schröder sicher (44. ).Die zweite Halbzeit begann mit einer Riesenchance für die Gäste, die jedoch das Leder aus fünf Metern (Singert) und im Nachschuss aus zehn Metern (Höfert) nicht über die Linie brachten. Auf der Gegenseite jedoch ein Freistoß von Thomas Friese. Nach diesem legte Sören Seethaler per Kopf auf Michael Bathke ab. Der VfB-Stürmer umkurvte den Torwart und erzielte die 2:1-Führung (50.).Wenig später sorgte der Pinnowers Schmock dafür, dass seine Elf auch noch personell das Nachsehen bekam. Nach einem Foul an ihn konnte er nicht an sich halten, bezeichnete seinen Widersacher als „du Vogel“ und sah dafür berechtigt die rote Karte. Danach macht der VfB mehr Druck. Schröder erkämpft sich den Ball an der Mittellinie und passte nach außen auf Florian Müller. Dessen Flanke erreicht Bathke, der mit der Fußspitze vor dem Torwart an den Ball kam und ihn über die Linie stocherte – 3:1 (67.). Obwohl in Unterzahl, gaben die Pinnower nicht auf. Jedoch hielt VfB-Torhüter Konwert seinen Kasten in der zweiten Halbzeit sauber. Als aber Felix Grapenthin die Initiative für einen VfB-Angriff übernahm und einen guten Pass in die Gasse spielte, erreichte erneut Bathke den Ball. Aus spitzem Winkel traf es ins lange (76.) und machte damit seinen Hattrick perfekt.Dieser Dreier war wichtig für das junge Team des VfB und sollte Selbstvertrauen für die nächsten Herausforderungen geben.

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