Einmalige Serie ist perfekt:

Niemand konnte Berolina schlagen

Die Handballer des Landesligisten SV Berolina ließen sich auch in ihrem letzten Punktspiel der Saison nicht bezwingen. Da ist es auch zweitrangig, dass die Leistung eher schlecht war. Was zählt ist die Meisterschaft und dass jedes Spiel gewonnen wurde.

Der SV Berolina hatte während seiner beeindruckenden Siegesserie in der Landesliga, so auch in Hennigsdorf, stets treue Fans an seiner Seite.
Heiko Trillhaase Der SV Berolina hatte während seiner beeindruckenden Siegesserie in der Landesliga, so auch in Hennigsdorf, stets treue Fans an seiner Seite.

Die Handballer des SV Berolina Lychen gewannen ihr letztes Spiel der Landesligasaison bei Motor Hennigsdorf II (10. Tabellenplatz/8:30 Punkte). Berolina hatte gegen die Hennigsdorfer das Hinspiel mit 48:26 klar für sich entschieden. Noch kein Spiel in dieser Saison verloren und den Verbandsligaaufstieg bereits vorzeitig gesichert, traten die Lychener als klarer Favorit an. Sie wollten auch nach dem letzten Spiel ohne Verlustpunkt an der Spitze stehen. Aber es bedurfte erst eines verbalen Wachrüttlers ihres Trainers Tobias Schween. Sein Team hatte sich schwer getan.

Der Trainer nach dem Abpfiff: „Das war unsere schwächste Leistung in dieser Saison. Vermutlich waren alle gedanklich schon bei der anschließend anstehenden Abschlussfeier.“ Schließlich lag zunächst das Motor-Team vorn, ehe Berolina das Blatt wenden konnte. Unterm Strich steht nun die grandiose Bilanz von 20 Siegen, 40:0 Punkte und ein Polster von plus 219 im Torverhältnis.

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