Hallenfußball:

Budenzauber lockt nach Löcknitz und Strasburg

Die Hallenfußball-Saison ist in vollem Gange: In Löcknitz will der Verbandsligist Torgelower SV Greif seinen Titel vom Vorjahr verteidigen – immerhin gilt das gut besetzte Turnier als die inoffizielle Hallenmeisterschaft des Altkreises Uecker-Randow.

Zum Duell zwischen dem Penkuner Adrian Hiller (links) und Torgelows Marcin Juszczak könnte es am Freitag beim Turnier in Löcknitz wieder kommen.
Thomas Krause Zum Duell zwischen dem Penkuner Adrian Hiller (links) und Torgelows Marcin Juszczak könnte es am Freitag beim Turnier in Löcknitz wieder kommen.

Freunde des regionalen Hallenfußballs werden am ersten Wochenende im neuen Jahr hinreichend auf ihre Kosten kommen. In Löcknitz und Strasburg steigen gut besetzte Hallenturniere.

Der Auftakt wird am Freitag in der Löcknitzer Randowhalle vollzogen. Der VfB richtet dort zum 14. Mal das Turnier um den Pommern-Cup aus. Auf dem Parkett gibt es dabei ein Stelldichein der derzeit besten Fußballklubs in der Region, es ist sozusagen die inoffizielle Hallenmeisterschaft des ehemaligen Landkreises Uecker-Randow.

Das Organisationsteam um Pommern-Chef Sven Reinke hat ein sehenswertes Teilnehmerfeld verpflichten können. Neben den Verbandsligisten Torgelower FC Greif und FSV Einheit Ueckermünde haben auch die Landesliga-Vertreter Penkuner SV und Pasewalker FV sowie Traktor Pentz ihr Kommen zugesagt.

Dazu gesellen sich die Landesklasse-Klubs Aufbau Jatznick, SV Rollwitz, Penzliner SV, SV Gützkow und Gastgeber VfB Pommern Löcknitz. Das erste Turnierspiel wird um 18 Uhr angepfiffen.

An das Turnier in Löcknitz im Vorjahr dürften sich die Fußballfans noch gern erinnern. In einem an Spannung und Dramatik kaum zu überbietenden Finale hatte sich der damalige Oberligist Torgelower SV Greif gegen Landesliga-Vertreter Penkuner SV mit 5:4 im Neunmeterschießen durchgesetzt. Bereits in der regulären Spielzeit lieferten sich beide Teams beim 5:5 einen offenen Schlagabtausch.

Die Greifen gehören diesmal wieder zum Kreis der Favoriten, aber auch Verbandsliga-Kontrahent Einheit Ueckermünde hat exzellente Hallenspieler in seinen Reihen.

Nicht ganz so spektakulär ist indes das Teilnehmerfeld in Strasburg am Samstag. In der Max-Schmeling-Halle steigt dafür aber das wohl traditionsreichste Hallenturnier in der Region. Auf dem Parkett kicken zum 36. Mal Fußballmannschaften aus Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg beim Neujahrsturnier der Stadt Strasburg um den Siegerpokal, den traditionsgemäß der Bürgermeister an das beste Team überreichen wird.

Angekündigt haben sich die Verbandsligisten TSV Friedland und VFC Anklam, Landesligist 1.FC Neubrandenburg 04 II, die Kreisoberligisten SV Chemie 70 Neubrandenburg und MSV Groß Miltzow sowie Gastgeber FC Einheit Strasburg (Landesklasse). Aus Brandenburg reisen Landesliga-Vertreter SC Victoria Templin und der Landesklasse-Klub Eintracht Grünow an.

Das Turnier beginnt um 14 Uhr, Einlass in die Schmeling-Halle ist bereits ab
13 Uhr. Pokalverteidiger ist Fußball-Verbandsligist TSV Friedland. Im Finale setzte sich die Mannschaft um Stürmer Denis Schmidt, der mit zehn Treffern bester Turniertorschütze wurde, vor zwölf Monaten gegen den brandenburgischen Landesklasse-Vertreter Schönower SV mit 3:1 durch. Das traditionelle Neujahrsturnier in der Uckermarkstadt besuchten vor einem Jahr über 250 begeisterte Zuschauer.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung