Fußball-Verbandsliga:

Der Kapitän bleibt an Bord der Greifen

In der höchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns haben die Ueckermünder Fußballer eine ganz harte Nuss zu knacken. Torgelow hat den VFC Anklam zu Gast.

In der Verbandsliga spielt Radek Ciolek (rot) mit Einheit Ueckermünde in Wismar. Lukas Krüger (gelb) erwartet mit dem Torgelower FC Greif den VFC Anklam.
Andy Bünning In der Verbandsliga spielt Radek Ciolek (rot) mit Einheit Ueckermünde in Wismar. Lukas Krüger (gelb) erwartet mit dem Torgelower FC Greif den VFC Anklam.

Die Derby-Schlappe tut noch weh, aber jetzt richten sich die Blicke bei den Bossen des Torgelower FC Greif bereits auf die neue Saison in der Fußball-Verbandsliga. Und da hat der Vorstand vor dem Heimspiel am Samstag gegen den VFC Anklam (14 Uhr, Gießerei-Arena) eine erfreuliche Nachricht für die Fans. Kapitän David Schimmelpfennig hat seinen Vertrag beim Klub verlängert.

„Es ist schön, dass David bleibt, zumal er einige gute Angebote hatte. David ist gerade auch für die jüngeren Spieler sehr wichtig“, sagt Vorstandsmitglied Peter Jandt. Mit anderen Spielern führe man derzeit Gespräche. „Der Stamm wird aber zusammenbleiben, da die Leistungsträger ohnehin längere Verträge haben“, sagt er.

Gehalten werden soll der Tscheche Martin Kopecky. Der Offensivmann steht nach einer starken Saison jedoch bei einigen Oberligaklubs auf dem Wunschzettel. „Martin würde gern bleiben, aber dazu gehören eben auch andere Dinge, die passen müssen“, so der sportliche Leiter.

Am Samstag gegen den VFC Anklam sollen die Greifen-Fans indes wieder jubeln dürfen. „Die Derby-Niederlage in Ueckermünde hat allen wehgetan, keine Frage. Aber so ist das eben im Fußball“, sagt Jandt. Gegen Anklam ist das Ziel daher klar definiert: drei Punkte! „Den zweiten Platz in der Verbandsliga möchten wir gern behalten.“

In Ueckermünde dürften die Fußball-Fans hingegen immer noch voller Euphorie sein: Derbysieg gegen Torgelow! Einheit-Trainer Thorsten Bergin hat sich auch diebisch über den Erfolg gefreut, doch mittlerweile ist wieder Verbandsliga-Alltag: „Die drei Punkte haben uns etwas Luft verschafft und waren gut für die Moral, mehr aber auch nicht.“

Im sicheren Hafen sieht Bergin seinen Verein längst noch nicht: „Der Abstand zum TSV Friedland beträgt zwar acht Punkte, doch der hat ein Spiel weniger und wir spielen auch noch gegen Friedland.“ Ein paar Zähler brauche man schon noch.

Bei Tabellenführer FC Anker Wismar, bei dem Einheit am Samstag antritt (14 Uhr), dürfte das Punktekonto der Haffstädter nicht weiter anwachsen. Selbst ein Remis käme schon einer Sensation gleich. „Das wird extrem schwer, das wissen wir alle. Aber wir fahren ohne Angst nach Wismar“, sagt Thorsten Bergin.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung