Fußball-Landesliga:

Einheit erobert Tabellenführung

Mit einem klaren Derbysieg hat sich Fußball-Landesligist Einheit Ueckermünde die Spitze erobert.

Ueckermümdes Adam Celeban (Mitte) traf zum 1:0
             
Thomas Krause Ueckermümdes Adam Celeban (Mitte) traf zum 1:0  

Beide Serien haben gehalten: Der FSV Einheit Ueckermünde bleibt weiter ohne Punktverlust in der Fußball-Landesliga, die Pasewalker warten auch nach der vierten Punktspielrunde auf den ersten Saisonsieg.

Die Haffstädter setzten sich im Derby beim PFV am Ende klar mit 5:1 durch und eroberten sich damit sogar die Tabellenführung. Vor knapp 100 Zuschauern trafen Karsten Eggert (36. Min./90.), Martin Paulsen (51. Strafstoß/80.) und Adam Celeban (43.) für die Gäste. Philipp Rüh gelang per Elfmeter der Ehrentreffer (60.).

„Unsere Marschroute ist genau aufgegangen. Wir wollten ruhig anfangen, nicht gleich die Offensive suchen, sondern nach hinten heraus kommen“, meinte Einheit-Trainer Thorsten Bergin.

Gut eine halbe Stunde hielten sich die Fußballer aus der Haffstadt in der Tat merklich zurück, kamen erst nach 30 Minuten durch Celeban zur ersten Möglichkeit. Da hätte es allerdings schon 1:0 für den PFV stehen können. Hannes Jäger hatte zwei Minuten zuvor eine Riesenchance, doch seinem Heber über Torwart Beyer fehlte am Ende die Power.

Die Hausherren, die arge Besetzungsprobleme hatten (Torjäger Henrik Rodewald spielte sogar in der Abwehr), gestalteten die Partie anfangs ausgeglichen und zwangen den Favoriten zur höchster Aufmerksamkeit in der Abwehr. Vor allem Wronka und Jäger wirbelten vorn. „Wir haben das anfangs wirklich gut gemacht. Schade, dass der Heber von Hannes nicht im Tor gelandet ist“, sagte Abwehrspieler René Rüh.

So ging Einheit, als Celeban einen Freistoß direkt verwandelte, nach 36 Minuten in Führung, und das Spiel nahm den erwarteten Lauf. Als schließlich Kapitän Eggert eine feine Kombination über Celeban und Reinke zum 2:0 abschloss, war die Landesligapartie praktisch gelaufen.

Nach dem Seitenwechsel schwanden den Gastgebern, bei den Rodewald und Jäger fiebergeschwächt spielten, zunehmend die Kräfte. Weitere Gegentore fielen zwangsläufig. „Wir können uns nichts vorwerfen, gekämpft haben alle. Aber am Ende ging einfach nichts mehr. Man muss aber auch einräumen, dass Ueckermünde nicht unser Maßstab sein kann“, sagte René Rüh. Die Punkte müsse man gegen andere Gegner holen.

 

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