Volleyball:

Einheit: Starke Vorstellung mit dickem Wermutstropfen

Die Volleyball-Damen des SV Einheit Ueckermünde überzeugten vor eigener Kulisse und belohnten sich am Ende mit einem Triumph.

Jennifer Müsebeck kehrte nach zweimonatiger Verletzungspause zurück ins Ueckermünder Team.
Christian Johner Jennifer Müsebeck kehrte nach zweimonatiger Verletzungspause zurück ins Ueckermünder Team.

Eine unglückliche Niederlage, ein überraschender Erfolg und eine bittere Verletzung – die Frauen des SV Einheit Ueckermünde erlebten den 7. Spieltag in der Volleyball-Verbandsliga mit gemischten Gefühlen. In der gut gefüllten Sporthalle des Greifen-Gymnasiums unterlag der Haff-Sechser zunächst dem MSV Pampow hauchdünn mit 2:3 (21:25, 25:23, 27:25, 16:25, 13:15).

Ueckermünde startete nervös in die Partie und erlaubte sich im ersten Durchgang speziell beim Aufschlag zu viele Fehler. Folgerichtig entschieden die Mecklenburgerinnen den Auftaktsatz für sich. Den zweiten Spielabschnitt dominierte der SV Einheit.

Beim Stand von 23:21 für Ueckermünde dann der große Schock: Ohne Fremdeinwirkung zog sich Außenangreiferin Christin Chappuzeau einen Achillessehnenriss
zu. Damit fällt die Stammspielerin für den Rest der Saison aus. Da Einheit-Trainer Daniel Selau bis zum Zeitpunkt der Verletzung sein Wechselkontingent für den zweiten Satz erschöpft hatte, musste das Heimteam mit der geschwächten Christin Chappuzeau den Durchgang beenden.

Dennoch setzte sich Ueckermünde mit 25:23 durch. „Die Mädels haben auf die Verletzung richtig gut reagiert und sich nicht entmutigen lassen“, sagte Daniel Selau.

Trotz einer starken kämpferischen Vorstellung verlor Ueckermünde das Duell knapp in fünf Sätzen. Dabei lag die Mannschaft um Einheit-Kapitänin Petra Moser im entscheidenden Durchgang bereits deutlich mit 7:1 in Front. „Wir haben gegen Pampow klasse gespielt, aber unglücklich verloren“, meinte Selau.

In der zweiten Begegnung des Tages bezwang Ueckermünde den Tabellenzweiten VC Parchim II eindrucksvoll mit 3:1 (25:20, 17:25, 25:15, 25:23). Dank präziser Zuspiele und konzentrierter Angriffe holten sich die Einheit-Frauen den ersten Satz. Nachdem die Parchimerinnen den zweiten Durchgang und Ueckermünde den dritten Spielabschnitt jeweils überlegen gewannen, gelang den Gastgebern im vierten Satz eine furiose Aufholjagd. Der SV Einheit drehte einen 18:23-Rückstand mit einem Sieben-Punkte-Lauf in einen 25:23-Triumph um und sorgte damit für großen Jubel auf den Zuschauerrängen.

„Die tolle Unterstützung des Publikums und eine geschlossene Mannschaftsleistung waren die entscheidenden Faktoren für den Sieg“, resümierte Selau. Dennoch hob der Übungsleiter Libero Ireen Zimmermann hervor: „Sie hat nahezu fehlerfrei agiert und war heute die ausschlaggebende Spielerin.“

Nach dem 7. Spieltag liegen die Ueckermünder Volleyballerinnen auf dem vierten Tabellenplatz. Für die Damen geht es am 22. Februar weiter. Dann trifft der SV Einheit zu Hause auf die HSG Uni Rostock II und die HSG Uni Greifswald.

Einheit spielte mit: Moser, Sy, Johner, Winter, Müsebeck, Bollnow, Zimmermann,
Lemke, Chappuzeau 

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