Fußball:

Greif zum Top-Duell nach Rostock

In der Fußball-Verbandsliga kämpft der FSV Einheit Ueckermünde um den ersten Heim-Erfolg. Währenddessen reist der Tabellenführer Torgelower FC Greif zum Rostocker FC. 

Der Torgelower FC Greif um Kapitän David Schimmelpfennig (am Ball) spielt in Rostock.
Christian Johner Der Torgelower FC Greif um Kapitän David Schimmelpfennig (am Ball) spielt in Rostock.

Der FSV Einheit Ueckermünde empfängt am 11. Spieltag der Fußball-Verbandsliga den FC Förderkader Rene Schneider (Anstoß Samstag 13.30 Uhr). Im Waldstadion wollen die Ueckermünder die ersten Punkte auf eigenem Platz holen.

Dabei kann Trainer Torsten Bergin auf die zuletzt gesperrten Christian Trottnow sowie Rene Thiel zurückgreifen und hat somit wieder mehr Alternativen im Kader. Nach dem Auswärtssieg in Bentwisch steht der FSV erstmals auf einem Nichtabstiegsplatz. „Die Stimmung ist super“, betont Einheit-Geschäftsführer Ronny Stieg.

Nun wartet auf die Ueckermünder das Duell der Aufsteiger. Allerdings ist der FC FK Rene Schneider kein gewöhnlicher Neuling. Die Rostocker wurden vor der Spielzeit als Geheimfavorit auf den Einzug in die Oberliga gehandelt. Aktuell liegt der FC Förderkader auf einem starken sechsten Tabellenplatz und hat Anschluss an die Spitzengruppe. Der Verein stellt ein ganz spezielles Projekt dar. 

Die Ueckermünder müssen vor allem auf einen Akteur der Rostocker achten. Der 18-jährige Jasper Niebuhr schoss schon acht Saisontore in der laufenden Saison. „Wir werden nichts Spezielles gegen ihn unternehmen. Da wird die gesamte Verteidigung gefordert sein“, so Ronny Stieg.

Indes fährt der Torgelower FC Greif am Samstag zum Rostocker FC (Anstoß 13.30 Uhr). Im Topspiel des 11. Verbandsliga-Spieltages trifft der Viertplatzierte RFC auf den Spitzenreiter. Es ist bereits die zweite Begegnung der beiden Mannschaften in dieser Spielzeit. In der zweiten Runde des Landespokals bezwang der TFC die Rostocker knapp mit 2:1. Jedoch waren die Torgelower in der Partie klar dominierend. Nur die schlechte Chancenverwertung des Oberliga-Absteigers hielt das Duell lange Zeit offen.

Greifs sportlicher Leiter Peter Jandt geht am Wochenende von vergleichbaren Feldanteilen aus: „Ich erwarte ähnliche spielerische Kräfteverhältnisse.“ Die Torgelower rechnen in der Hansestadt mit einer hitzigen Begegnung. „Das Umfeld in Rostock sowie der Trainer Jan Kistenmacher sind sehr speziell. Wir müssen einen kühlen Kopf bewahren und wollen unsere spielerische Linie durchbringen. Auf Provokationen sollten wir uns nicht einlassen“, meint Jandt. 

Die Greifen müssen auf die gesperrten Martin Kopecky und Michal Kotula verzichten.

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