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Kickbox-Abend - Nix für schwache Nerven

Bei der fünften Auflage der Eggesiner Fight Night werden drei heimische Kämpfer im Blickpunkt stehen. Die 18-jährige Antonia Stelter gibt ihr Debüt als Kickboxerin.

Harte Männer, die keine Angst kennen, sind am Sonnabend bei der Eggesiner Fight Night im Ring zu sehen.
Veranstalter Harte Männer, die keine Angst kennen, sind am Sonnabend bei der Eggesiner Fight Night im Ring zu sehen.

So langsam kommt das Ganze ins Rollen: Vor ein paar Tagen noch hat sich Mirko Kopmann Sorgen gemacht wegen des schleppenden Kartenverkaufs. Aber in den vergangenen Tagen gingen dann doch im Vorverkauf einige Tickets mehr für die fünfte Eggesiner Fight Night über den Ladentisch. „Wir hoffen auf etwa 600 Zuschauer“, sagt der Cheforganisator des Kampfsportabends im be-free-Sportcenter.

Die Besucher dürfen sich am Sonnabend auf einen spektakulären Abend mit vielen harten Männern und auch Frauen im Ring freuen. Kampfsportler aus Belgien, Rumänien, Polen, Italien und Deutschland haben sich angekündigt, unter ihnen sind vier Weltmeister sowie zwei Europameister.

„Da ist schon richtig Klasse dabei“, sagt Kopmann. Höhepunkt wird seiner Meinung nach der Super-Fight zwischen dem Berliner Bülent Karaman und dem Italiener Romano Romasco werden. „Das sind Vollprofis, es wird ein spannender Kampf“, ist sich der Cheforganisator sicher. Kickboxer aus Italien, Rumänien und Belgien, unter ihnen Weltmeister Livio D‘Angelo, sind bereits am Freitag
angereist. Der Rest kommt am Sonnabend.

Im Blickpunkt der Eggesiner Fight Night werden aber die einheimischen Kickboxer stehen. Mit Antonia Stelter,  Martin Hennig und Julius Ihlenburg schickt Trainer Mirko Kopmann drei Athleten in den Ring.

Die 18-jährige Antonia Stelter gibt dabei ihr Debüt. Bei der vierten Fight Night gehörte die Schülerin noch zu den Zuschauern: „Das war schon krass damals. Da hätte ich nie gedacht, dass ich diesen Sport selbst mal machen werde“, sagt sie.

Der erste Kampf soll am Sonnabend um 19 Uhr beginnen. Die Türen des Sportcenters öffnen sich aber bereits um 17.30 Uhr. „Es gibt noch Restkarten an der Abendkasse“, sagt Kopmann. Für Unterhaltung in den Pausen sollen die Kämpfer des Ueckermünder Judoclubs und die Tänzer vom Verein „be free“ sorgen. „Die Judoka wollen ihr neues Show-Programm vorstellen“, kündigt der Promoter an.