Fußball:

Penkuner ärgern den Verbandsligisten

Erst in der Verlängerung hat sich Verbandsligist Rostocker FC im Landespokal in Penkun durchgesetzt.

Adrian Hiller (am Ball) schied mit dem Penkuner SV aus.
Thomas Krause Adrian Hiller (am Ball) schied mit dem Penkuner SV aus.

Geärgert haben sie den Favoriten, für die Überraschung hat es am Ende nicht gereicht: Fußball-Landesligist Penkuner SV ist in der zweiten Runde um den Landespokal ausgeschieden. In der Verlängerung unterlag die Elf von Trainer Mario Hopp dem Verbandsligisten Rostocker FC mit 2:5. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden.

Hojenski brachte den favorisierten RFC früh in Führung (8.), nach der Pause drehten die Penkuner die Partie zunächst, als Tom Ehrke (60.) und Nico Schölzke (63.) zum 2:1 trafen. Aber der Vorsprung hielt nur knapp zehn Minuten, dann gelang dem ehemaligen Ueckermünder Henrik Stahl der Ausgleich für die Rostocker. In der Verlängerung gerieten die Hausherren dann schnell in Rückstand, als Marek Wozniak ein Eigentor unterlief (94.). In der Folge versuchten die PSV-Männer noch einmal alles, doch Bednarek und Ehrke nutzten ihre guten Möglichkeiten zum Ausgleich aber nicht.

In der Schlussphase, als den Penkunern mehr und mehr die Kräfte schwanden, erhöhten Nerius (116.) und Kullat (120.) schließlich auf 5:2. Von Enttäuschung war bei den Penkunern hinterher aber nichts zu spüren.

„Ich denke, dass wir zufrieden sein können. Wir haben das Optimum heraus geholt. Schade nur, dass wir nicht alle Spieler dabei hatten, sonst wäre vielleicht mehr möglich gewesen“, sagte Mario Hopp. Ob der Sieg des Rostocker FC am Ende verdient war, wollte er nicht mit einem klaren Ja beantworten. „Aber wenn man mehr Tore schießt als der Gegner, hast du eben verdient gewonnen.“ Ein großer Klassenunterschied sei aber nicht zu sehen gewesen.

Penkuner SV mit: Walter, Wozniak, Cielsa, Kotkowski (46. Ehrke), Hiller, Nikolaus, Schölzke, T. Hopp, Markiewicz, Bednarek, Suwinski

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