Kreisfußball:

Pommern Pasewalk und Einheit-Kicker chancenlos

Die Fußballer des SV Pommern Pasewalk haben im Stadtderby der Kreisoberliga gegen den PFV keine Chance.

Die Reserve des FSV Einheit Ueckermünde um Jeffrey Latza (am Ball) unterlag dem SV Ducherow klar mit 1:4.
Christian Johner Die Reserve des FSV Einheit Ueckermünde um Jeffrey Latza (am Ball) unterlag dem SV Ducherow klar mit 1:4.

Der 12. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga hat gleich vier Teams aus der Uecker-Randow-Region ein schwarzes Wochenende beschert. Neben Pommern Pasewalk, dem Ueckermünder TV und Polzow ging auch Einheit Ueckermünde II leer aus.

SV Pommern Pasewalk – Pasewalker FV II 1:6 (0:4): Nur in der Anfangsphase bestimmten die Hausherren das Spiel und besaßen gute Möglichkeit für Stahlkopf (Latte) und M. Hübener. Doch spätestens mit dem 1:0 des PFV II durch Fengler (21.) übernahm der Gast die Initiative, ließ den Ball geschickt laufen und bugsierte durch Schmidt (25.) und Fengler (37./45.) bis zum Pausenpfiff weitere drei Mal das Leder ins Pommern-Gehäuse.

Der Treffer von Böttcher zum 1:4 kurz nach dem Seitentausch ließ die Heimelf noch einmal hoffen. Doch mit den Toren von Schmidt zum 5:1 und 6:1 waren dann alle Messen für die Pommern gesungen. „Wir waren schon vor der Partie bis ins die Haarwurzeln motiviert“, sagte Fengler.

Einheit Ueckermünde II – SV Ducherow 1:4 (0:2): Einheit-Kapitän Peter Stoffregen redete nicht lange um den heißen Brei herum: „Der Spitzenreiter war einfach das bessere Team: Wir konnten auf schwierigem Geläuf einfach nicht unsere Leistung abrufen.“ In der Tat, die Gastgeber fanden keinerlei Mittel, um den Tabellenführer zu gefährden.

Nach der 2:0-Pausenführung hatte Ducherow auch nach dem Wechsel leichtes Spiel, um den Vorsprung auf 4:0 auszubauen. Alexander Sbach gelang zwar noch kurz vor Feierabend ein Treffer, doch das war lediglich ein „Tropfen auf dem heißen Stein“.

SV Polzow – VSG Weitenhagen 0:3 (0:0): Der Gastgeber versäumte frühzeitig, die Weichen auf Sieg zu stellen. Die zunächst überlegenen Polzower gefielen nicht nur durch Ballsicherheit und Einsatzbereitschaft, sie erarbeiteten sich durch Lubbe, Bagemühl und Toll gute Möglichkeiten, wussten daraus aber kein Kapital zuschlagen. In der zweiten Hälfte ändert sich dann das Bild.

Während die Gäste jetzt eine Schippe drauf packten, fand Polzow nicht mehr statt. „Kein Biss, kein Kampf und Engagement, das war schon traurig“, meinte Polzow-Trainer Christian Hell. Dagegen zeigte das VSG-Team, wie man es besser macht. Nach der 1:0-Führung (59.) trafen die Kicker aus dem Greifswalder Vorort noch zwei weitere Male (76./90.) ins Tor der Platzherren.

Kemnitzer FSV – Ueckermünder TV 4:2 (2:1): Das Spiel war kaum drei Minuten alt, da musste Ueckermündes Torwart bereits hinter sich greifen. Trübsal blasen war bei den Gästen aber nicht angesagt: Schon kurz darauf hatte Schaffranke per Strafstoß die entsprechende Antwort parat. Doch auch diese Resultat hatte nicht lange Bestand. Durch einen Abwehrfehler geriet der UTV erneut in Rückstand und verlor zu dem Volz aufgrund einer roten Karte.

„Eine unberechtigte Herausstellung“, war von Seiten der Gäste zu hören. Aufgegeben wurde aber nicht. Trotz Unterzahl erzielte Radtke kurz nach Wiederanpfiff das 2:2. Letztlich ließen aber in der Folge Kraft und Konzentration bei den Haffstädtern deutlich nach. Gefundenes Fressen für die Kemnitzer, die es bis zum Abpfiff noch zweimal krachen ließen (67./78.).

 

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