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Trainer trauert um Friedland-Punkte

Bis Ende Januar können die Fußballer des FSV Einheit Ueckermünde die Winterpause genießen. Dann beginnt das Training für die Rückrunde in der Verbandsliga.

Toni Achterberg (rechts) gehört zu Leistungsträgern beim FSV Einheit Ueckermünde. Der Offensivmann schoss vier Treffer in der Hinrunde.
Christian Johner Toni Achterberg (rechts) gehört zu Leistungsträgern beim FSV Einheit Ueckermünde. Der Offensivmann schoss vier Treffer in der Hinrunde.

Platz neun in der höchsten Fußball-Liga Mecklenburg-Vorpommerns, neun Punkte Abstand zum ersten Abstiegsplatz – beim FSV Einheit Ueckermünde dürfte alles bestens sein. Präsident Peter Ruhnau und die Kicker werden geruhsame Weihnachten verleben. Nur Thorsten Bergin schert da ein wenig aus, der Trainer des Verbandsliga-Aufsteigers ist nicht ganz zufrieden mit der Hinrunde.

Es ist die 0:1-Schlappe beim TSV Friedland, die er immer noch nicht verdaut hat. „Diese Niederlage bleibt der Wermutstropfen, da hätten wir nie verlieren dürfen“, meint Bergin. Auch wenn ein Trainer immer kritisch bleiben sollte, unterm Strich war es eine erfolgreiche erste Halbserie für die Kicker aus der Haffstadt. „Ja, wir sind schon zufrieden“, räumt er dann auch ein.

Dass seine Jungs zur Halbzeit so gut dastehen würden, kommt für ihn am Ende etwas unverhofft. „Unsere Vorbereitung im Sommer war eine Katastrophe, dann haben wir die ersten beide Punktspiele gegen Anklam und Pastow verdaddelt“, blickt der Übungsleiter zurück.

Den Start in die Verbandsliga hatten sich am Haff alle Fußballfans anders vorgestellt. Im Verein blieb man aber gelassen. „Wir haben die erste Halbserie von Beginn in drei Drittel eingeteilt, wussten, dass wir im Mitteldrittel nur schwer punkten würden, und haben uns auf das letzte Drittel konzentriert“, erläutert der Trainer.

Der „Knotenlöser“ sei die Partie beim FSV Bentwisch gewesen. Dort gewann Einheit mit 3:0, es folgten vier weitere Dreier bis zur Winterpause. „Wir haben unsere Spielweise umgestellt, offensiver. Und dann haben wir auch wieder mehr Tore geschossen“, sagt Bergin. Es sei für alle eben auch ein Lernprozess gewesen.

An der Zielstellung hat sich beim FSV trotz der guten Halbserie aber nichts geändert. „Der Klassenerhalt steht oben an, denn die Verbandsliga ist für uns immer noch ein Abenteuer“, meint Bergin. In die Rückrunde wird der Neuling wohl ohne Neuzugänge gehen. „Man schaut sich ja immer um, aber Handlungsbedarf sehen wir nicht. Zumal uns auch finanziell die Hände gebunden sind“, sagt der Trainer.

In die Vorbereitung auf die Rückrunde starten die Ueckermünder am 31. Januar. Die zweite Saisonhälfte beginnt am 28. Februar.