Viehtransport:

150 Ferkel sterben bei Unfall auf A24

Ein umgestürzter Lastwagen mit Mastferkeln hat in der Nacht den Verkehr auf der A24 Hamburg-Berlin lahmgelegt. 150 Tiere überlebten den Unfall nicht.

150 Schweine aus einem Tiertransporter verendeten am Ort des Unfalls.
Franz-Peter Tschauner 150 Schweine aus einem Tiertransporter verendeten am Ort des Unfalls.

Ein Unfall mit einem Viehtransporter hat von Mittwoch zu Donnerstag für eine elfstündige Sperrung der Autobahn 24 von Hamburg nach Berlin gesorgt. 150 Schweine wurden bei dem Unfall am Mittwochabend getötet. Die Autobahn war bis Donnerstagvormittag zwischen den Abfahrten Neustadt-Glewe und Suckow bei Parchim in Mecklenburg-Vorpommern voll gesperrt, wie ein Polizeisprecher in Ludwigslust sagte. Erst dann konnte die Sperrung aufgehoben werden.

Für Autofahrer gab es zunächst noch weitere Behinderungen, da anfangs nur eine Spur freigegeben werden konnte. Weil aus dem Lastwagen Diesel ausgelaufen war, musste noch Erdboden ausgetauscht werden

Überlebende Ferkel wurden umgeladen

Der Fahrer des Schweine-Lastwagens war am Mittwochabend aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und der Transporter dann umgekippt. Dabei wurde der Beifahrer verletzt, 150 der insgesamt 420 Ferkel überlebten den Unfall nicht. Die anderen Tiere mussten auf ein Ersatzfahrzeug umgeladen werden. Der Schaden wurde auf rund 310 000 Euro geschätzt.

Vor allem im Berufsverkehr bildete sich am Donnerstagmorgen ein längerer Stau in Richtung Berlin. Die Polizei leitete den Verkehr über Bundesstraßen ab.

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