Arbeitgeber halten sich nicht an das Gesetz:

400 Verdachtsfälle von Mindestlohn-Missbrauch

Der Mindestlohn steht jedem Arbeitnehmer zu. Dennoch versuchen einige Firmen, Geld zu sparen.

Wer seinen Angestellten nicht den Mindestlohn zahlt, muss mit einer Strafe rechnen.
Arno Burgi Wer seinen Angestellten nicht den Mindestlohn zahlt, muss mit einer Klage rechnen.

Das kommunale Jobcenter des Landkreises Vorpommern-Rügen geht in rund 400 Fällen dem Verdacht der Umgehung des Mindestlohnes nach. Über 30 Zahlungsaufforderungen seien bereits verschickt worden, mit denen sich das Jobcenter nun von den entsprechenden Arbeitgebern zu viel gezahlte Leistungen zurückholen wolle, sagte Betriebsleiter Peter Hüfken am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Einige Arbeitgeber hätten bereits gezahlt. Werde die Differenz von durchschnittlich 60 bis 100 Euro pro Monat der zu viel gezahlten Aufstockungsleistungen auch nach Zahlungsaufforderung nicht ausgeglichen, erwäge das Jobcenter entsprechende Klagen, sagte Hüfken. Auffällig sind nach Angaben des Jobcenters vor allem der Handel, das Dienstleistungsgewerbe sowie der Hotel- und Gaststättenbereich.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung

Kommentare (1)

wer den staat betrügt muss damit rechnen, das er zur rechenschaft gegzogen wird. was nützt es wenn das unternehmen die geringen differenzen stillheimlich bezahlt und der betroffene dennoch am gesetz vorbei benachteiligt wird. diese unternehmen sollte man öffentlich an den pranger stellen oder ihre unseriösen firmierungen schließen.