Trio flüchtig:

86-Jähriger in Schwerin um 39 000 Euro betrogen

In Schwerin haben Betrüger einen alten Mann betrogen und werden nun von der Polizei gesucht.

Der Mann aus Schwerin wurde um 39 000 Euro gebracht. (Symbolbild)
highwaystarz/Fotolia Der Mann aus Schwerin wurde um 39 000 Euro gebracht. (Symbolbild)

Die Polizei in Schwerin fahndet nach Betrügern, die einen 86 Jahre alten Mann um 39 000 Euro gebracht haben. Wie ein Polizeisprecher am Mittwoch erklärte, hatten die drei Verdächtigen den Rentner vor wenigen Tagen in ein dreistündiges Telefonat verwickelt. Dabei habe ein Mann zunächst vorgegeben, der Schwiegersohn zu sein und dringend Bargeld zu brauchen.

Eine Frau habe sich als falsche Polizistin in das Gespräch eingeschaltet, um angeblich die Daten des "Schwiegersohns" zu prüfen. Damit solle ein "Enkeltrick" ausgeschlossen werden. Schließlich sei ein Bote geschickt worden, dem der Rentner die 39 000 Euro aushändigte.

Mehr als halbe Million Euro

In den letzten Tagen hatte die Polizei verstärkt solche Anrufe von Trickbetrügern in der Region Schwerin registriert. Rund 640 000 Euro waren im vergangenen Jahr mit solchen Maschen im Nordosten erbeutet worden, für 2016 wird eine noch höherer Schadenssumme erwartet. Zuletzt hatten Unbekannte im Juli eine Rentnerin aus Neubrandenburg um 42 000 Euro betrogen.  

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Kommentare (3)

Jeden Tag,berichtet der Nordkurier und warnt die Bevölkerung vor dieser Masche,wer jetzt darauf noch reinfällt,ließt keine Zeitung .Warum immer wieder Menschen darauf reinfallen ist mir ein Rätsel .

Wer Kommentare schreibt, sollte sich bemühen, die Rechtschreib- und Interpunktionsregeln der deutschen Sprache einzuhalten, es sei denn, er oder sie ist von nichtdeutscher Geburt...dann sollte Nachsicht selbstverständlich sein. Sogar Urdeutsche wissen oftmals nicht, wo ein Komma gesetzt oder weg gelassen werden muß, siehe Kommentar "Unglaublich !" Wer "lesen" in einer konjugierten Form schreibt, hat es trotzdem mit einem s zu schreiben und nicht mit einem ß.

Zeitunglesen allein reicht nicht, um gegen phantasievolle Kriminelle gewappnet zu sein. Und Rentnern einen Vorwurf zu machen, sie seien gegen Kriminelle nicht clever genug, ist äußerst unpassend und zeugt von wenig Lebenserfahrung.