Keine Beschwerden mehr:

Akzeptanz gegenüber Nacktbadern gestiegen

Es ist noch gar nicht so lange her, da hagelte es Beschwerden über FKK-Anhänger an den Stränden. Jetzt zeigt eine neue europaweite Studie: Die Akzeptanz ist gestiegen. Auch im Nordosten?

Schöner ist ohne - zumindest beim Baden für FKK-Freunde.
Ralph Schipke Schöner ist ohne - zumindest beim Baden für FKK-Freunde.

Es ist die kleine Freiheitsnische vieler DDR-Bürger: FKK am Ostseestrand und an den Seen des heutigen Mecklenburg-Vorpommerns. Doch nach der Wende gibt es vielerorts Streit und Ärger. Westdeutsche Urlauber fühlten sich abgestoßen, beschwerten sich massiv in den Touristinformationen und Kurverwaltungen. Zum EU-Beitritt Polens bekamen sie auch noch Verstärkung aus dem Nachbarland. Besonders auf der deutsch-polnischen Insel Usedom war das spürbar, die oft konservativen Polen fühlten sich am gemeinsamen Strand auch nicht gerade wohl unter Nackedeis.

Jetzt zeigt eine neue Studie im Auftrag von lastminute.de: Im Urlaub würden sich weit mehr als die Hälfte der Männer (58 Prozent) und vier von zehn Frauen (40 Prozent) hierzulande nur allzu gerne nackt im Urlaub sonnen. Damit sind deutsche Urlauber in guter Gesellschaft, europaweit könnte sich ebenfalls fast jeder Zweite (47 Prozent) aller Befragten durchaus vorstellen, sich in der Sonne zu entblößen. Auch an der Ostseeküste gibt es keine Beschwerden mehr von "prüden Wessis", sagten mehrere Kurdirektoren übereinstimmend. Und in Prerow, seit DDR-Zeiten Hochburg der Nacktbader, fordern die FKK-Gänger sogar mehr Platz.

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