Tat im Alkohol- und Drogenrausch:

Angriff mit Rauchfackel auf Asylbewerber-Wohnung aufgeklärt

Nach vier Monaten hat die Polizei nun ermittelt, wer hinter der Attacke auf ein Haus in Wolgast steckt.

Durch Zeugenaussagen konnte die endlich aufgeklärt werden.
Jens Wolf Durch Zeugenaussagen konnte die endlich aufgeklärt werden.

Im Juni war in Wolgast eine Rauchfackel gegen ein geöffnetes Fenster eines Mehrfamilienhauses geworfen worden. Zum Zeitpunkt des Angriffes hatten sich drei syrische Asylbewerber in der Wohnung aufgehalten. Nun konnte die Sache aufgeklärt werden.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam hatte die Ermittlungen wegen des Verdachts der versuchten schweren Brandstiftung übernommen und konnte nun nach zahlreichen Zeugen- und Beschuldigtenvernehmungen die Sache aufklären.

30-Jähriger stand bei der Tat unter Drogen

Es ergab sich, dass ein 30-Jähriger zusammen mit Freunden im Alkohol- und Drogeneinfluss für die Tat verantwortlich war. Im Laufe des Abends entstand die Idee, die Rauchfackel vor dem Haus in der Baustraße in Wolgast zu zünden. Als diese sich nicht entzündete, habe der Mann die Fackel gegen das Fenster geworfen. Der Beschuldigte ist bei der Polizei bereits mehrfach negativ aufgefallen. Eine Zugehörigkeit zur rechten Szene konnte trotz unklarem Motiv ausgeschlossen werden.

Das Verfahren liegen nun bei der Staatsanwaltschaft Stralsund.

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