Nur ein Drittel aufgeklärt:

Auch in MV mehr Wohnungen geknackt

Das Land folgt dem Bundestrend und bleibt trotzdem ein vergleichsweise sicheres Pflaster.

Ein vermummter Einbrecher mit Taschenlampe schaut durch ein Fenster in eine Wohnung.
Andreas Gebert Ein vermummter Einbrecher mit Taschenlampe schaut durch ein Fenster in eine Wohnung.

Die Polizei registriert immer mehr Wohnungseinbrüche in Mecklenburg-Vorpommern. Damit folgt der Nordosten einem bundesweiten Trend. Im Jahr 2011 wurden nach Angaben des Landkriminalamtes (LKA) 1334 Wohnungen im Land von Dieben heimgesucht. Das waren rund 70 mehr als 2009 und 2010, wie das LKA der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Im Jahr 2012 stieg die Zahl der Fälle auf 1413. Für das laufende Jahr erwartet das LKA einen weiteren leichten Anstieg. Nur etwa jeder dritte Fall wird aufgeklärt, wie es hieß.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist Mecklenburg-Vorpommern jedoch noch ein sicheres Pflaster. 2012 kamen im Nordosten auf 100 000 Einwohner 86 Wohnungseinbrüche. In Schleswig-Holstein waren es 270, in Hamburg 394 und in Bremen sogar 539.

Gerade in der dunklen Jahreszeit häuften sich Wohnungseinbrüche, hieß es weiter. "Einbrecher nutzen günstige Gelegenheiten, wie schlecht gesicherte Türen und Fenster oder Anonymität rigoros aus, und zwar zu jeder Jahres- wie Tageszeit", sagte LKA-Sprecherin Synke Kern. Doch man könne sich schützen. "Über ein Drittel der Einbrüche bleibt im Versuch stecken, nicht zuletzt wegen sicherungstechnischer Einrichtungen", sagte Kern. Auch aufmerksame Nachbarn verhinderten Einbrüche. Tipps, wie man isch sichern kann, gibt es im Internet und bei den kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Polizeiinspektionen.

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