Schlag für Warnemünde :

Aus für Partys im Kreuzfahrt-Hafen

Warnemünde hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Mekka der Kreuzfahrt gemausert. Und bisher gehörte es auch dazu, die Schiffe mit großen Port-Partys auf große Fahrt zu verabschieden. Doch jetzt kapitulieren die Anbieter vor den Behörden.

Bevor die Ozeanriesen wieder in See stechen, gibt es am Passagierkai in Warnemünde noch einmal eine richtige Party.
Bernd Wüstneck/dpa Bevor die Ozeanriesen wieder in See stechen, gibt es am Passagierkai in Warnemünde noch einmal eine richtige Party.

Vom kommenden Jahr an wird es in Rostock keine Port-Partys zur Verabschiedung von Kreuzfahrtschiffen mehr geben. In den vergangenen Jahren seien die Auflagen der Behörden so hart geworden, dass sich der Aufwand für die beliebten Partys nicht mehr rentiere, sagte Hafensprecher Christian Hardt. "Das machte keinen Sinn mehr." Hardt bedauerte die Entwicklung. "Es war eine schöne Werbeveranstaltung für den Rostocker Hafen."

Ein Hauptargument der Behörden für die hohen Sicherheitsauflagen sei der enge, nur knapp drei Meter breite Warnemünder Bahnhofstunnel, durch den die Besucher wie durch ein Nadelöhr gehen mussten. Nach Auskunft der Bahn soll das Gesamtprojekt Umbau Bahnhof Warnemünde erst 2019 abgeschlossen sein.

Die Port-Partys wurden seit 2005 organisiert und wurden abhängig vom Wetter von bis zu 1000 Menschen besucht. Dabei gab es das sogenannte Schlepper-Ballett und ein Feuerwerk. Wie Hardt sagte, sei gleichzeitig mit der gestiegenen Zahl von eingesetzten Polizisten das Sicherheitsgefühl der Port-Party-Besucher gesunken. Dies hätten die vielen Anfragen von beunruhigten Menschen gezeigt.

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