Tödliches Zugunglück:

Autofahrerin war erst 23 Jahre alt

Weil sie eine Schranke ignorierte und trotzdem mit ihrem Auto die Gleise überquerte, kam eine junge Autofahrerin ums Leben. Nun ist die Identität geklärt.

Trotz Notbremsung kam der Zug nicht rechtzeitig zum Stehen.
Steffen Grafe Trotz Notbremsung kam der Zug nicht rechtzeitig zum Stehen.

Die Identität der Autofahrerin, die am Montagabend bei einem Zusammenstoß mit einem Regionalzug bei Bützow (Landkreis Rostock) getötet wurde, ist geklärt. Es handele sich um eine 23 Jahre alte Frau aus der Region Sternberg, erklärte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in Rostock. Es stehe aber nicht fest, ob die genaue Ursache für den tragischen Vorfall jemals geklärt werden könne.

Der Regionalexpress hatte das Auto trotz Notbremsung im Frontbereich erfasst, unter dem Fahrgestell des Triebzuges eingeklemmt und einen Kilometer weit mitgeschleift. Nach bisherigen Ermittlungen hatte sich der Kleinwagen trotz geschlossener Halbschranke auf dem Bahnübergang unweit von Werle befunden, als der Zug mit hoher Geschwindigkeit ankam. Ob das Auto stand oder fuhr, bleibe unklar. Somit komme ein Unfall oder ein Suizid in Betracht.

Von den 140 Fahrgästen im Zug wurde niemand verletzt. Die Strecke war bis Dienstagmorgen gesperrt.

Weiterführende Links

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung