Fischsterben in der Peene:

Backhaus geht von weniger Bioethanol als befürchtet aus

Der Umweltskandal in der Peene bestimmt seit Wochen die Schlagzeilen. Jetzt gab Landwirtschaftsminister Backhaus etwas Entwarnung.

Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) machte sich in der vergangenen Woche ein Bild von der Bioethanol-Auslaufstelle nahe der Zuckerfabrik Anklam.
Stefan Sauer Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) machte sich in der vergangenen Woche ein Bild von der Bioethanol-Auslaufstelle nahe der Zuckerfabrik Anklam.

Bei dem Bioethanol-Unfall in der Zuckerfabrik Anklam, der zu einem Fischsterben in der Peene führte, ist nach Worten von Umweltminister Till Backhaus (SPD) deutlich weniger Flüssigkeit als befürchtet in den Fluss gelangt. Im betroffenen Zeitraum seien 503 Kubikmeter Bioethanol produziert worden, sagte Backhaus am Donnerstag im Landtag in Schwerin. Das entspricht etwa einer halben Million Liter. Zunächst waren bis zu eine Million Liter ausgetretenes Bioethanol befürchtet worden. Backhaus sagte, es gebe Hinweise, dass sogar weniger als 200.000 Liter in die Peene geflossen seien.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt in dem Fall. Minister Backhaus erklärte, für ihn sei klar, dass es sich um menschliches Versagen gehandelt habe und der Umweltunfall vermeidbar gewesen sei. Am 31. August war das Fischsterben bekanntgeworden. Rund 4,4 Tonnen tote Fische wurden entsorgt. Aktuelle Wasser- und Fischproben haben laut Backhaus ergeben, dass sich das Ethanol vollständig verflüchtigt hat. Eine Gefahr für den Fischbestand bestehe nicht mehr.

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Kommentare (1)

erzählt uns der Oberstaatsanwalt ein Märchen davon, dass bisher alles sauber lief bei der Zuckerfabrik, und muss später dahingehend zurückrudern, und nun will uns der Backhaus vertellen das alles in Ordnung ist und es doch nur ungefähr 200k Liter waren die die Peene verpesteten. 4,4 Tonnen toter Fisch...ist doch ein Klacks.