Preissturz hat Folgen:

Bauern halten deutlich weniger Mastschweine

Weil die Preise für Milch und Fleisch in diesem Jahr drastisch gesunken sind, mussten die Bauern reagieren.

Die Zahl der Mastschweine in Mecklenburg-Vorpommern ging in diesem Jahr zurück.
Stefan Sauer Die Zahl der Mastschweine in Mecklenburg-Vorpommern ging in diesem Jahr zurück.

Der Preisverfall bei Fleisch und Milch wirkt sich nach Angaben des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern unterschiedlich auf die Viehhaltung im Land aus. Während die Zahl der Mastschweine um ein Viertel sank, wurde bei Rindern nur wenig abgebaut und die Schafhaltung sogar ausgedehnt.

Wie das Statistische Amt am Dienstag in Schwerin mitteilte, hielten die Agrarbetriebe im Land zum Stichtag am 3. November 748 200 Schweine, 561 100 Rinder und 70 700 Schafe. Das waren 105 300 Schweine und 4500 Rinder weniger als ein Jahr zuvor. Dafür sattelten die Bauern auf Schafe um. Davon gab es im Vergleich zum Vorjahr 1900 mehr.

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