Fotoverbot:

Belästigung durch Kameras am Strand eher selten

Die Aufregung war groß, als am Strand von Boltenhagen eine neue Regel verkündet wurde. Berichte aus der Praxis lassen sie in einem anderen Licht dastehen.

Am Strandaufgang in Boltenhagen informiert ein Schild über die Fotoregeln für Urlauber.
Jens Büttner Am Strandaufgang in Boltenhagen informiert ein Schild über die Fotoregeln für Urlauber.

Das Foto-Verbot am Strand vom Ostseebad Boltenhagen sorgt weiter für Verwunderung. Die Aufkleber mit der durchgestrichenen Kamera an Stränden haben bei Rettungsschwimmern als den ersten Ansprechpartnern für Badegäste Erstaunen hervorgerufen.

Es sei ganz selten, dass sich jemand durch Fotografieren belästigt fühle, hieß es am Dienstag bei der Wasserwacht und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). „Das sind Einzelfälle“, sagte DLRG-Wachführer Gerald Lilie, der seit 23 Jahren in Prerow auf dem Darß Dienst tut. Rettungsschwimmer seien die „Mädchen für alles“ und würden von solchen Problemen erfahren. Das sieht sein Amtskollege in Boltenhagen, Volker Peter, genau so.