Verstärkte Verkehrskontrollen:

Berauschten Autofahrern geht’s an den Kragen

Unter Alkohol- oder Drogeneinfluss am Lenkrad? Das passiert zu oft in der Region. Deshalb sieht die Polizei jetzt ganz genau hin, wie es um den Zustand der Fahrerinnen und Fahrer im Land bestellt ist.

Das ist der ideale Fall: 0,0 Promille. Leider ist das zu oft im Land anders.
Patrick Seeger Das ist der ideale Fall: 0,0 Promille. Leider ist das zu oft im Land anders.

Autofahrer im Osten Mecklenburg-Vorpommerns müssen sich im Juni auf verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen einstellen. Damit reagiert die Polizei auf zahlreiche Unfälle, bei denen Alkohol oder Drogen im Spiel waren, wie eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg am Mittwoch erklärte.

So starben bei rund 400 alkohol- und drogenbedingten Unfällen im Vorjahr in den Kreisen Vorpommern-Rügen, Vorpommern-Greifswald und Mecklenburgische Seenplatte 4 Menschen; 64 Menschen wurden verletzt. Zum Auftakt der „themenorientierten Monatskontrollen“ waren 110 Beamte an mehr als 30 Kontrollstellen in der gesamten Osthälfte von Mecklenburg-Vorpommern im Einsatz.

Geisterfahrer mit 1,4 Promille

Wie zum Beweis ist ein betrunkender Lastwagenfahrer am Mittwochmorgen auf der A24 zwischen Wittenburg und Hagenow als Geisterfahrer unterwegs gewesen. Der 43-Jährige war nach bisherigen Ermittlungen in Wittenburg auf die Autobahn gefahren und hatte dabei die falsche Richtung eingeschlagen. Als er seinen Irrtum bemerkte, wendete er den Lkw samt Auflieger auf der Autobahn, wie ein Polizeisprecher berichtete.

Andere Autofahrer informierten die Beamten. Autobahnpolizisten aus Schleswig-Holstein  gelang es wenig später, den Lastwagen auf dem Rastplatz Gudow nahe der Landesgrenze aus dem Verkehr zu ziehen. Der Fahrer hatte einen Atemalkoholwert von 1,4 Promille, wie es hieß. Sein Führerschein wurde eingezogen.

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