Südost-Rügen unter Schutz:

Biosphärenreservat besteht Unesco-Prüfung

Deutschlands kleinstes Biosphärenreservat an der Südostspitze der Insel Rügen hat eine Unesco-Überprüfung bestanden.

Biosphärenreservate repräsentieren Landschaftstypen und sind repräsentativ für die Vielfalt der Lebensräume.
Michael Reichel Biosphärenreservate repräsentieren Landschaftstypen und sind repräsentativ für die Vielfalt der Lebensräume.

Deutschlands kleinstes Biosphärenreservat an der Südostspitze der Insel Rügen hat eine Unesco-Überprüfung bestanden und darf damit den Schutzstatus weitere zehn Jahre behalten. Am Montag nahm Umweltminister Till Backhaus (SPD) die Urkunde von einer Vertreterin des deutschen Nationalkomitees für das Unesco-Programm „Der Mensch und die Biosphäre“ entgegen, wie das Ministerium mitteilte.

Allerdings gebe es noch erhebliche Reserven bei der Entwicklung des Biosphärenreservats, räumte Backhaus ein. „Dessen sind wir uns bewusst.“ Ein großes Thema sei die Vergrößerung des nur 30  000 Hektar umfassenden Gebietes. „Das Biosphärenreservat muss für anliegende Gemeinden attraktiv werden“, forderte der Minister. „Wer im Biosphärenreservat lebt, arbeitet und wirtschaftet, soll davon profitieren.“ Bislang gibt es in einigen Kommunen Vorbehalte. Dort werden zusätzliche Umweltauflagen und Einschränkungen befürchtet.

Biosphärenreservate sind Modellregionen, in denen eine nachhaltige Wirtschafts- und Lebensweise entwickelt werden soll. Bundesweit gibt es derzeit 15 solche Gebiete, drei davon in Mecklenburg-Vorpommern. Neben Südost-Rügen sind es das Biosphärenreservat Schaalsee und das Biosphärenreservat Mecklenburgisches Elbetal.

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