Sensationelle Beobachtungen:

Buckelwale fühlen sich in der Ostsee scheinbar pudelwohl

Sie sind eigentlich in Ozeanen heimisch. Sei einiger Zeit bevölkern ein paar Buckelwale aber auch die Ostsee.

Das sie so hoch springen, werten Forscher als ein gutes Zeichen. Die Wale in der Ostsee machen einen gesunden Eindruck.
Søren Bomholt Das sie so hoch springen, werten Forscher als ein gutes Zeichen. Die Wale in der Ostsee machen einen gesunden Eindruck.

Drei Wochen nach der vorherigen Beobachtung ist einer von drei in die Ostsee verirrten Buckelwalen erneut gesichtet worden. Wassersportler haben den springenden Meeressäuger südlich der schwedischen Insel Öland gesichtet, wie der Direktor des Deutschen Meeresmuseums, Harald Benke, erklärte.

„Wir hatten uns schon Sorgen um den Wal gemacht, weil er so lange nicht gesehen worden war.“ Dem Tier gehe es allem Anschein nach sehr gut. „Ein kranker, matter und erschöpfter Wal würde nicht so weit aus dem Wasser springen“, so Benke.

Fischschwärme könnten die Tiere gelockt haben

Seit Ende Juni melden Wassersportler und Fischer Beobachtungen von Buckelwalen. Neben einem Einzeltier wurden eine Mutter mit Kalb gesichtet. Forscher werteten die Sichtung eines Muttertieres mit Kalb als Sensation. Das vorherige Mal wurde einer der drei Wale am 9. August bei Gotland gesehen.

Buckelwale sind in Ozeanen heimisch. Möglicherweise waren die drei Tiere bei der Nahrungssuche Fischschwärmen in die Ostsee gefolgt.

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