Breitbandausbau:

Bundesgeld für ein schnelleres Netz in MV

Nach massiver Kritik von Wirtschaft und Opposition hatte die Landesregierung doch noch zusätzliche Millionen für den Breitbandausbau locker gemacht. Den größten Schub für schnelleres Internet auch auf dem Lande sollen aber Zuschüsse des Bundes bringen.

In der Fläche hapert es mit einer guten Internetverbindung. Das soll sich ändern. Förderungen von Bund und Land sollen den Ausbau vorantreiben.
Oliver Berg In der Fläche hapert es mit einer guten Internetverbindung. Das soll sich ändern. Förderungen von Bund und Land sollen den Ausbau vorantreiben.

Mecklenburg-Vorpommern wird nach Angaben von Infrastrukturminister Christian Pegel (SPD) mit 18 Projektgebieten in die erste Bewerbungsrunde für die Millionen-Zuschüsse des Bundes zum Breitbandausbau gehen. „Jeder der sechs Landkreise hat drei ländliche Regionen dafür gemeldet. Und es liegen auch Interessenbekundungen von Netzbetreibern vor, dort zu investieren. Das ist Voraussetzung für einen Zuschlag“, sagte Pegel. Bei Bewilligung könnten die Investoren mit einer Maximalförderung von 70 Prozent durch den Bund rechnen. Da anlässlich des Interessenbekundungsverfahrens noch die Höhe der Kosten erkundet werde, könne noch keine Gesamtinvestitionssumme genannt werden.

Eine detaillierte Liste der Orte in den 18 Projektgebieten rückte das Land noch nicht heraus. Im Osten des Landes handelt es sich aber nach Angaben des Ressorts um Areale um Woldegk sowie um Gützkow und Lubmin, wobei dort die Städte Anklam und Wolgast nicht mit von der Partie sind. Außerdem gibt es eine Region zwischen Stavenhagen und Altentreptow und
eine Fläche in der südlichen Müritzregion.

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