Wahlsieg als Ziel:

Caffier führt Nordost-Union in Wahlkampf

CDU-Landeschef Lorenz Caffier will es noch einmal wissen. Nach der Wahlschlappe 2011 wird er die CDU erneut in den Landtagswahlkampf führen.

Lorenz Caffiers Ziel: CDU soll stärkste Kraft im Landtag werden und er selbst Regierungschef.
Stefan Sauer Lorenz Caffiers Ziel: CDU soll stärkste Kraft im Landtag werden und er selbst Regierungschef.

Die CDU Mecklenburg-Vorpommerns sieht sich ungeachtet der aktuellen Flüchtlingsdebatte im Aufwind und will nach fast zwei Jahrzehnten wieder stärkste politische Kraft im Land werden. „Wir setzen voll auf Sieg und werden der linken Front in unserem Land einen harten Kampf liefern", sagte CDU-Landeschef und Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Samstag auf dem CDU-Landesparteitag in Neubrandenburg und machte dabei gleich deutlich: „Ich will Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommerns werden". Die rund 140 Delegierten wählten Caffier mit 89,8 Prozent der Stimmen erwartungsgemäß zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 4. September.

Vor Beginn des Parteitages hatten etwa 200 Anhänger der rechtspopulistischen AfD gegen die Asylpolitik der Bundesregierung demonstriert. Im Mittelpunkt der Kritik stand Bundeskanzlerin Angela Merkel, die am Parteitag teilnahm. In Sprechchören verlangten die AfD-Anhänger bei der Ankunft Merkels deren Rücktritt als Regierungschefin.

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Kommentare (1)

Caffier wird noch einmal Spitzenkandidat, nachdem er 2011 mit 23% das schlechteste CDU-Ergebnis zu verantworten hatte. Na da kann man passend zum damaligen Wahlkampfmotto "C wie Zukunft" nur sagen: "C wie zweiter Versuch"...