Rehberg bleibt dabei:

CDU will nach 2016 Backhaus beerben

Der vergangene Vorstoß für ein Verbandsklagerecht von Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) endete unglücklich. Nun liebäugelt die CDU bereits mit dem Posten.

Eckhardt Rehberg (CDU)
Jens Büttner Eckhardt Rehberg (CDU)

Wieder einmal sorgt der CDU-Bundestagsabgeordnete Eckhardt Rehberg dafür, dass sich das Prima-Klima in der großen Schweriner SPD-CDU-Koalition eintrübt. Der ehemalige CDU-Landesvorsitzende bekräftigte am Mittwoch die Ambitionen der Christdemokraten auf das Amt des Landwirtschaftsministers nach der Wahl 2016. Er gehe davon aus, dass die CDU dann deutlich mehr Stimmen als 2011 erziele. „Das Landwirtschafts- beziehungsweise Verkehrsministerium wären natürlich zwei interessante Ressorts für uns“, sagte Rehberg.

Während das Landwirtschaftsministerium seit 16 Jahren vom SPD-Urgestein Till Backhaus besetzt wird, führt das Verkehrsressort der SPD-Hoffnungsträger Christian Pegel an. Backhaus schwächelte in den vergangenen Monaten. Zuletzt pfiff ihn Ministerpräsident Erwin Sellering zurück, nachdem er ein Verbandsklagerecht für Tierschützer einführen wollte.

Der Konter gegen Rehberg kam prompt. Statt sich um seine Probleme in Berlin zu kümmern, mische sich der „ewige Quertreiber Rehberg“ wieder in die Schweriner Regierungsarbeit ein, erklärte SPD-Fraktionschef Norbert Nieszery. Seine Fraktion werde es nicht zulassen, dass ein „großmäuliger Heckenschütze einen Keil“ in die große Koalition treibe.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung