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Da lacht unsere Finanzministerin!

Heike Polzin (SPD) kann sich freuen, denn in Mecklenburg-Vorpommern wird mit leicht steigenden Steuereinnahmen gerechnet. Dafür gibt es vor allem einen Grund.

MV-Finanzministerin Heike Polzin (SPD) kann künftig mehr Steuergeld verwalten.
Jens Büttner MV-Finanzministerin Heike Polzin (SPD) kann künftig mehr Steuergeld verwalten.

Das Finanzministerium in Mecklenburg-Vorpommern rechnet nach der jüngsten Steuerschätzung mit leicht steigenden Steuereinnahmen. In diesem Jahr sei mit einem Plus von 45 Millionen Euro zu rechnen, im kommenden Jahr dann mit etwa 50 Millionen Euro, teilte Finanzministerin Heike Polzin (SPD) am Mittwoch in Schwerin mit. Der Anstieg sei in erster Linie auf die positive Entwicklung am Arbeitsmark zurückzuführen. Diese schlage sich in höheren Einnahmen bei der Lohn- und Einkommensteuer, aber auch bei der Umsatzsteuer nieder.

Die Gesamteinnahmen des Landes werden den Berechnungen zufolge dennoch geringer ausfallen. Gründe seien die zurückgehenden Solidarpaktmittel und hohe Rückzahlungen von 155 Millionen Euro in den Länderfinanzausgleich, die Mecklenburg-Vorpommern wegen der guten eigenen Entwicklung leisten muss.

Auch die Kommunen können mit höheren Steuereinnahmen rechnen, wie es weiter hieß. Dabei seien in der Schätzung neben der Lohn- und Einkommensteuer auch die Einnahmen aus der Gewerbesteuer deutlich abgehoben worden. Damit, so das Finanzministerium, könnten die Gemeinden ihre Rekordeinnahmen des vergangenen Jahres in diesem Jahr erneut übertreffen.