Internetportal veröffentlicht Studie:

Die Fahrradklau-Hochburgen liegen im Nordosten

Ferienzeit ist Radelzeit. Doch die Zahl an Fahrrad-Diebstählen nimmt dramatisch zu. Ein Landkreis aus MV gehört beim Fahrradklau zu den gefährlichsten Regionen in Deutschland.

Ein Knips und das Kabel ist durch. Kabel-Fahrradschlösser sind wie Geschenkbänder für Diebe.
Carsten Rehder Ein Knips und das Kabel ist durch. Kabel-Fahrradschlösser sind wie Geschenkbänder für Diebe.

Ob teures Rennrad oder Omas alter Drahtesel: Vor Fahrraddieben ist keiner sicher. Auch im Nordosten ist der Fahrradklau längst ein Problem. Das ergab jetzt eine Erhebung des Internetportals billiger.de. Dazu erstellten die Macher der Studie erstmals eine Rangliste der Regionen mit der höchsten Zahl an gestohlenen Fahrrädern. Zwei Landkreise aus dem Nordosten landeten auf der Liste der Klau-Hochburgen weit vorn.

So zählt der Landkreis Vorpommern-Greifswald beim Fahrraddiebstahl zu den fünf gefährlichsten Regionen in der Liste. Rund 1900 Räder verschwanden im Jahr 2014 hier. Auch der Landkreis Uckermark landete im roten Bereich. Dort wurden 669 Räder als gestohlen gemeldet. Damit belegt die Region Rang 30. Die Mecklenburgische Seenplatte und der Landkreis Rostock befinden sich mit den Plätzen 80 und 114 noch im ersten Drittel der verglichenen Gebiete.

Ist das Rad verschwunden, besteht meist kaum Hoffnung auf ein Wiedersehen. Nur rund zehn Prozent der Diebstähle werden von der Polizei aufgeklärt. Auch im Nordosten können die Räuber nur selten ermittelt werden. Im Landkreis Mecklenburgische-Seenplatte wurden rund 13 Prozent der Diebe gefasst.

Warum die Quote so niedrig ist? Der Polizei fehle es oft einfach an den nötigen Hinweisen für Ermittlungen, erklärt Carolin Radloff, Pressesprecherin des Polizeipräsidiums Neubrandenburg.

 

 

 

 

 

 

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