Fang-Obergrenzen der EU:

Dorsch, Hering, Lachs: neue Quoten für Ostseefischer

Jedes Jahr handeln die EU-Staaten Obergrenzen für den Fischfang aus. Für die Ostsee stehen diese Quoten nun fest.

Ein Fischer holt im Greifswalder-Bodden die Stellnetze mit Hering ein. In Sachen Hering gibt es für die Fischer gute Nachrichten.
Christian Charisius Ein Fischer holt im Greifswalder-Bodden die Stellnetze mit Hering ein. In Sachen Hering gibt es für die Fischer gute Nachrichten.

Die deutschen Fischer dürfen 2016 ein Fünftel weniger Dorsch aus der Ostsee ziehen als im laufenden Jahr. Darauf haben sich die für Fischerei zuständigen EU-Minister am Donnerstagabend in Luxemburg verständigt. Damit einigten sich die Staaten aber auf höhere Mengen als von der EU-Kommission vorgeschlagen. Die Debatte über den Dorsch zog die Diskussionen nach Angaben von EU-Diplomaten in die Länge.

Dorschbestand ist gefährdet

"Ich bin sehr besorgt über den Zustand des westlichen Dorschbestands", sagte EU-Fischereikommissar Karmenu Vella, der von einem "harten" Treffen sprach. Immerhin sei anerkannt worden, dass der Bestand überfischt ist.

Gute Nachrichten gibt es für die Fischer hingegen beim Hering. Vor der deutschen Küste erhöht sich die erlaubte Fangmenge im kommenden Jahr um 18 Prozent. Die Schollen-Quote steigt ebenfalls um 18 Prozent, die Quote für den Lachs bleibt unverändert, bei der Sprotte sinkt sie um 5 Prozent.

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