23-Meter-Segelschiff gesunken:

Ein Toter nach Schiffsunglück auf Ostsee vor Usedom

Eine polnische Jacht ist in der Ostsee vor Usedom in Seenot geraten und gesunken. Der deutsche Kutter „Palucca“ entdeckte die Schiffbrüchigen, für eine Person kam die Hilfe aber zu spät.

Die Besatzung der „Palucca" konnte elf Menschen retten.
Tilo Wallrodt Die Besatzung der „Palucca" konnte elf Menschen retten.

Die Besatzung der „Palucca“ entdeckte in der Nacht zum Sonntag ein Rettungsfloß und konnte elf Menschen retten. Einer der Segler habe die Strapazen aber nicht überlebt, sagte ein Sprecher der polnischen Seenotrettung. Der Seenotkreuzer „Passat“ habe die Schiffbrüchigen übernommen und in Swinemünde (Swinoujscie) an Land gebracht.

Der 23-Meter-Schoner „Down North“ war auf dem Weg nach Spitzbergen. Die Fahrt des Segelschiffs sollte die Modernisierung der polnischen Polarforschungsstation Hornsund-Fjord vor 30 Jahren markieren.

Die Reederei Adler-Schiffe, der der Ausflugskutter „Palucca“ gehört, bezeichnete den Zustand der elf aufgenommenen Menschen als teilweise apathisch. Sie seien eine Stunde lang mit dem Toten an Bord des Rettungsbootes gewesen. Von dem gesunkenen Schoner ragten die Masten noch aus dem Wasser heraus.

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