Wetterwechsel steht bevor:

Eisheilige übernehmen an Pfingsten das Zepter

Ausgerechnet zu den Feiertagen stürzen die Temperaturen in den Keller. Wer bis dahin anbaden will, muss mit kaltem Wasser rechnen - aber nicht überall.

Bald ist das sonnige Wetter erst mal vorbei und es ziehen dunkle Regenwolken über dem Nordosten auf.
Patrick Pleul Bald ist das sonnige Wetter erst mal vorbei und es ziehen dunkle Regenwolken über dem Nordosten auf.

Wer noch im Wonnemonat Mai anbaden möchte, sollte sich bis spätestens Freitag dazu durchringen. Ab Pfingstsonnabend schlagen die Eisheiligen mit Polarluft auch im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und in der Uckermark zu.

"Wir bekommen Werte, die wir von den zu milden Weihnachtstagen kennen", kündigt Diplommeteorologe Dominik Jung vom Dienstleister wetter.net an. Mit um die 13 Grad als Höchsttemperatur wird in der Region der Höhepunkte der Maikälte für Pfingssonntag und -montag erwartet. "Wir werden typisches Aprilwetter mit Schauern erleben", so Jung.

Offene Schwimmbäder trotz Temperatursturz

Bis zur kalten Pfingstdusche von oben bleibt der Sprung ins Wasser derzeit noch etwas für Mutige: An der Ostsee schwanken die am Dienstag gemessenen Wassertemperaturen zwischen fast 14 Grad an Usedoms Stränden und acht Grad in Graal-Müritz. In den Binnenseen werden in geschützten Bereichen bereits bis zu 16 Grad geboten.

Garantiert angenehme Badetemperaturen melden die bereits geöffneten Freibäder in der Region - dank künstlicher Wassererwärmung. Angenehme 22 Grad erwarten die Gäste im Pasewalker Lindenbad, in Stavenhagen liefern Sonne und Heizung bereits tropische 26 Grad im Wasser ab.

Wer sich zu Pfingsten in Richtung Süd- oder Westdeutschland aufmacht, muss mit noch kühleren Temperaturen von nur zehn Grad rechnen. Allerdings macht Meteorologe Jung für die letzte Maiwoche: "Es wird teilweise sehr warm, bleibt aber unbeständig."