Umfrage zu Kostensteigerungen beim Kita-Essen:

Eltern müssen oft deutlich mehr für Kita-Essen zahlen

Nachdem es zahlreiche Proteste gegen die teure Vollversorgung in den Kitas gegeben hatte, will es das Greifswalder Steinbeis-Institut jetzt genau wissen. Die ersten Ergebnisse einer Umfrage liegen vor.

Die zwangsweise Vollverpflegung in den Kitas von Mecklenburg-Vorpommern hat zu teils drastischen Kostensteigerungen für die Eltern geführt.
Georg Wendt Die zwangsweise Vollverpflegung in den Kitas von Mecklenburg-Vorpommern hat zu teils drastischen Kostensteigerungen für die Eltern geführt.

Die seit Anfang 2015 eingeführt Vollverpflegung in den Kindertagesstätten von Mecklenburg-Vorpommern hat zu teils drastischen Preissteigerungen für die Eltern geführt. Laut einer Umfrage des Steinbeis-Forschungszentrum Institut für Ressourcen-Entwicklung (inRE) in Greifswald zahlen 16 Prozent der Eltern über 30 Euro mehr für das Essen ihrer Kinder als im vergangenen Jahr. 28 Prozent müssen im Vergleich zu 2014 bis zu 30 Euro mehr löhnen, 43 Prozent bis zu 10 Euro mehr.

Bis Mittwoch hatten sich 330 Eltern an der Umfrage beteiligt, sagt Katja Wolter, die Leiterin des Forschungszentrums. Die Umfrage werde gemeinsam mit der Universität Greifswald durchgeführt und sei "unpolitisch". Es gehe allein darum, die Entwicklung der Kosten zu erfassen.

Jacqueline Bernhardt, familienpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Landtag, bezeichnete insbesondere die Kosteigerungen von 30 Euro und mehr im Monat als "sehr problematisch".

Noch bis zum 30. Juli können sich Eltern an der Umfrage beteiligen. 

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