Eiszeit:

Erneut Kälterekord im Nordosten

Die eisigen Temperaturen haben den Nordosten weiterhin fest im Griff. In der Nacht auf Mittwoch war es noch kälter als zuvor.

Im Boddenhafen von Barth liegen die Boote im Eis fest.  Die Kälte lässt die Boddengewässer der Ostsee langsam gefrieren, die Behörden haben eine erste Eiswarnung herausgegeben.
Bernd Wüstneck Im Boddenhafen von Barth liegen die Boote im Eis fest. Die Kälte lässt die Boddengewässer der Ostsee langsam gefrieren, die Behörden haben eine erste Eiswarnung herausgegeben.

Wieder ist der Nordosten der Kältepol Deutschlands. Bundesweit am kältesten war es in der Nacht auf Mittwoch laut Deutschem Wetterdienst (DWD) in der Stadt Barth und im Ostseebad Karlshagen mit minus 14,2 Grad. Die amtliche Messstation in Steinhagen bei Stralsund meldete -14,1 Grad. An dritter Stelle kommt Neubrandenburg mit -14 Grad. Nur wenig wärmer war es in Waren und Anklam mit -12,2 Grad. In Grünow bei Prenzlau wurden -13,1 Grad gemessen.

Bereits in der Nacht auf Dienstag war es in Mecklenburg-Vorpommern deutschlandweit am kältesten: Neubrandenburg meldete den Kälterekord. Nicht in jedem Ort stehen Messstationen des DWD. Somit kann es durchaus vorkommen, dass es anderswo kälter gewesen ist. Gartenthermometer oder in Autos eingebaute Messgeräte zeigen möglicherweise tiefere Minusgrade an.

Bald soll es aber vorbei sein mit dem Winter. Am Freitag rechnen die Meteorologen mit nass-kaltem Schmuddelwetter im Nordosten. Ein Tief soll aus Westen kommend wärmere Luft und Regen bringen.

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