Neue Ermittlungsergebnisse:

Tatverdächtiger nach Brandanschlägen auf Autos in Stralsund

Zehn Autos wurden im Oktober bei einer Demonstration gegen die Flüchtlingspolitik in Stralsund in Brand gesetzt. Die Polizei hat nun einen Tatverdächtigen ermittelt.

Diese Autos sind bei der Anti-Asyl-Demonstration in Stralsund ausgebrannt.
Bernd Wüstneck Diese Autos sind bei der Anti-Asyl-Demonstration in Stralsund ausgebrannt.

Nach den Brandanschlägen auf Autos am Rande einer Demonstration gegen die deutsche Flüchtlingspolitik in Stralsund haben die Behörden einen Tatverdächtigen ermittelt. Darüber informierte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) am Donnerstag im Schweriner Landtag. Nähere Angaben zu Person und möglichen Motiven der Tat machte er nicht.

Auch die Staatsanwaltschaft wollte sich zum Stand der Ermittlungen nicht näher äußern. Die Polizei hatte nach dem Brand von zehn Autos Mitte Oktober auf einem Stralsunder Parkplatz Ermittlungen aufgenommen. Ein Sprecher der Vereinigung „MV-Patrioten“, die zu der Demonstration aufgerufen hatte, beschuldigte Teilnehmer der Gegendemonstration, die Brände gelegt zu haben. Die Initiative „Stralsund für alle“ wies dies aber entschieden zurück und verurteilte die Anschläge.