Nach dem Sturm ist vor dem Sturm:

Es bleibt unruhig im Land

Ein Orkantief ist gerade abgezogen, da rückt schon der nächste Sturm heran. Der Nordosten muss sich auf einen stürmischen Tag einstellen.

Über das Ostseebad Rostock-Warnemünde zieht das Sturmtief "Elon" hinweg. Bis zum Sonntag werden zwei weitere Sturmtiefs über Deutschland erwartet.
Bernd Wüstneck Über das Ostseebad Rostock-Warnemünde zieht das Sturmtief "Elon" hinweg. Bis zum Sonntag werden zwei weitere Sturmtiefs über Deutschland erwartet.

Nachdem Orkantief "Elon" am Freitag in Mecklenburg-Vorpommern einige Schäden angerichtet hat, soll das Wetter auch am Wochenende unruhig bleiben. "Felix" heißt der Nachfolger von "Elon". Es muss mit Böen von 80 bis 90 Kilometern pro Stunde gerechnet werden, teils auch mehr, wie die MeteoGroup Unwetterzentrale in Berlin mitteilte.

Dabei soll es zunächst sehr mild werden. Von Nordwesten her komme im Laufe des Tages jedoch eine Kaltfront - und der abrupte Wechsel der Luftmassen werde es vor allem in der Nordhälfte Deutschlands in sich haben.

Böen bis 130 Stundenkilometer seien möglich. Neben Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg werde auch Mecklenburg-Vorpommern besonders betroffen sein. Nach Abzug der Front soll sich das Wetter dann am Sonntag beruhigen.

Am Freitag war "Elon" mit Sturmspitzen von bis zu 131 Kilometern pro Stunde über Mecklenburg-Vorpommern hinweggefegt. Zahlreiche Bäume wurden umgerissen, immer wieder mussten Straßen gesperrt werden. Bahnstrecken wurden für mehrere Stunden unterbrochen, weil Bäume auf Gleise oder Stromleitungen stürzten.