Vorsicht, Wetter!:

Experten sagen Blitz und Donner voraus

Im Laufe des Donnerstags muss im Nordosten wieder mit westwärts ziehenden starken Gewittern gerechnet werden. Dabei können laut Deutschem Wetterdienst Starkregen, größerer Hagel und Sturmböen auftreten.

Vor allem am Nachmittag und Abend steigt im Nordosten die Gefahr für starke, von Westen her durchziehende Gewitter.
Patrick Pleul Vor allem am Nachmittag und Abend steigt im Nordosten die Gefahr für starke, von Westen her durchziehende Gewitter.

Im Fernsehen, in den Nachrichten: überall ist nur noch von Unwettern mit großer Zerstörungskraft die Rede – und nicht etwas irgendwo in fernen Ländern, sondern direkt bei uns – quasi um die Ecke. Woran liegt das? "Die Wetterlage ist seit Tagen festgefahren. Direkt über Deutschland treffen sich immer wieder feucht-warme und kühlere Luftmassen. An dieser Grenze bilden sich dann immer wieder Gewitter und die fallen lokal sehr heftig aus", erklärt Nordkurier-Wetterexperte Dominik Jung.

Zudem seien die Gewitter sind oftmals recht stationär und bewegten sich nur sehr langsam weiter. Daher könnten heftige Niederschläge immer wieder die gleiche Region treffen, so Jung. An der unwetterträchtigen Großwetterlage soll sich nach seiner Einschätzung erst mal nicht viel ändern: "Es vergeht auch in den kommenden Tagen kein Tag, an dem es nicht heftige Gewitter geben könnte."

Vier Tote bei Hochwasser in Bayern

Mindestens bis zum Sonntag werde sich die Gewitterluft halten, prognostizierte auch Meteorologe Simon Trippler vom Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach. Überall seien Gewitter möglich, Unwetter könnte es womöglich in der Mitte, im Osten und Norden von Deutschland geben.

Bei einer verheerenden Hochwasserkatastrophe in Niederbayern sind vier Menschen ums Leben gekommen. Drei Leichen wurden am Mittwochabend von Tauchern in einem überschwemmten Haus in Simbach am Inn entdeckt, wie die Behörden mitteilten. Kurz darauf wurde eine Frau tot in einem Bach bei Julbach entdeckt. Ob es weitere Opfer geben könnte, war zunächst unklar.

Am Donnerstagmorgen hat im mecklenburgischen Bützow das Dach eines mehrstöckigen Hauses gebrannt. Der Grund war vermutlich ein Blitzeinschlag. Dabei entstand ein Schaden von mehreren 10.000 Euro, wie die Polizei berichtete. Zum Zeitpunkt des Brandausbruchs war ein kräftiges Gewitter über der Stadt. Die vorgefundenen Umstände und das Brandbild sprächen für einen Blitzeinschlag als Ursache.

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