Hoher Sachschaden:

Explosion in einem Mehrfamilienhaus in Greifswald

Am Samstagnachmittag mussten dutzende Menschen aus einem Wohnhaus evakuiert werden. Aus noch ungeklärter Ursache war es in einer Wohnung zu einer Explosion gekommen.

Angelika Warmuth/Symbolbild

Gegen halb vier am Nachmittag war es mit der wochenendlichen Ruhe vorbei: In der Maxim-Gorki-Straße in Greifswald kam es zu einer Explosion in einem Mehrfamilienhaus. Die Bewohner aus den 20 Wohnungen mussten vorsorglich von Polizei und Feuerwehr evakuiert werden. Die Ursache für die Explosion in der Einraumwohnung in der fünften Etage ist Polizeiangaben zufolge zur Zeit noch nicht geklärt. Ein Brandursachenermittler ist eingesetzt. Der Mieter der Wohnung befand sich zum Zeitpunkt der Explosion nicht in der Wohnung. Für die Polizei galt er zunächst als tatverdächtig.

Zwei Wohnungen derzeit nicht bewohnbar

Der durch die Explosion verursachte Schwelbrand in der Wohnung konnte mithilfe der Berufsfeuerwehr gelöscht werden. Allerdings kam es auf Grund der Löscharbeiten zu Wasserschäden in der Wohnung unter der des Verursachers. Die Wohnung des Verursachers und eben diese darunterliegende Wohnung sind derzeit nicht bewohnbar. Personen wurden durch die Explosion und den Schwelbrand nicht verletzt.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 20 000 Euro. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten alle übrigen Bewohner in ihre Wohnungen zurückkehren.

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