Alles Gute, kleiner Eisbär!:

Fiete feiert ersten Geburtstag mit bärenstarker Torte

Genau vor einem Jahr erblickte ein kleiner Eisbär namens Fiete das Licht der Welt. Das musste im Rostocker Zoo natürlich gefeiert werden: mit Bärenmutter Vilma, vielen Gästen und einer großen Geburtstagstorte.

Die Geburtstagskinder Fiete und Vilma lassen sich ihre Torten schmecken.
Bernd Wüstneck Die Geburtstagskinder Fiete und Vilma lassen sich ihre Torten schmecken.

Wie sieht wohl eine Torte für einen Eisbären aus? Lachs, Gemüse, Weintrauben, Melone und Kartoffelpüree, das Ganze zu einem Eisblock gefroren - fertig! So sind die Geburtstagskuchen Fiete und seiner Mutter Vilma, die 13 Jahre alt wurde, vor den Augen von knapp hundert Gratulanten, die extra zu früher Stunde in den Zoo gekommen waren, serviert worden.

Aus dem wenige Hundert Gramm schweren und meerschweinchen-großen Winzling ist inzwischen ein stattlicher Eisbärenjunge geworden. Seine Geburt hatte für weltweite Schlagzeilen gesorgt, auch weil Fiete ein Halbbruder des berühmten Berliner Bären Knut ist.

Wie Zookuratorin Antje Zimmermann berichtete, wiegt der stattliche und selbstbewusste Eisbärenjunge inzwischen etwa zwei Zentner. „Er ist ein großer, kräftiger Bärenjunge, sehr mobil und unternehmungslustig.“ Er kenne keine Scheu und traue sich alles zu. Neben zwei bis drei Kilogramm Fisch, Rindfleisch und Obst gibt es aber immer noch ein bisschen Muttermilch. Zum einjährigen Geburtstag schrieb die Rostocker Autorin Karolin Köhn sogar ein Kinderbuch über den kleinen Eisbären. „Fiete, der Abenteurer“ heißt es.

Fiete und Vilma, sowie Oma Vienna, werden noch bis Ende kommenden Jahres in Rostock bleiben. Dann wird die alte Bärenburg abgerissen und die Bauarbeiten für das neue, knapp zehn Millionen teure Polarium beginnen. Wohin die Bären gebracht werden und ob eines der Tiere wieder zurückkommt, werde von den Fachleuten des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) entschieden, sagte eine Zoosprecherin.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung