Bewachte Strände in MV:

Fitte Rentner für den Rettungsturm gesucht

Nicht immer geht es für Rettungsschwimmer um Leben oder Tod, der Job hat auch angenehme Seiten. Es könnten auch in diesem Jahr mehr Helfer sein.

Sicheres Baden ist an den Stränden in MV möglich – dank der vielen ehrenamtlichen Rettungsschwimmer.
Stefan Sauer Sicheres Baden ist an den Stränden in MV möglich – dank der vielen ehrenamtlichen Rettungsschwimmer.

Insgesamt brauche die DLRG an der Ostseeküste des Landes 1500 Rettungsschwimmer für die gesamte Saison sagt Thorsten Erdmann, Pressesprecher des Landesverbandes der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG). Die Monate Juli und August seinen dabei so weit abgesichert, dass bereits Bewerber abgelehnt werden mussten. Für Juni und September würden noch ehrenamtliche Rettungsschwimmer gesucht.

Das könnten laut Erdmann auch Rentner sein, die gesundheitlich gut in Schuss sind, sich fit genug für die Aufgabe fühlen und idealer Weise das silberne Rettungschwimmerabzeichen mitbringen. Interessenten könnten allerdings auch in Intensivkursen auf den Einsatz vorbereitet werden.

Ehrenamtler freuen sich über den Mindestlohn

Auch im Binnenland beginnt jetzt die Saison der Rettungsschwimmer. Am Glambecker See in Neustrelitz hat sie bereits angefangen, in Mirow und Wesenberg ist es am Montag soweit, Feldberg und Waren folgen im Laufe des Juni, sagt Ronny Möller, Ehrenamtskoordinator der Wasserwacht des DRK-Kreisverbandes Mecklenburgische Seenplatte.

Die fleißigen Helfer in der Seenplatte können sich dabei in diesem Jahr erstmals über den Mindestlohn freuen. Dieser wird zumindest beim DRK statt der sonst üblichen Aufwandsentschädigung wird.

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