Tuberkulose-Fall in Mecklenburg-Vorpommern:

Flüchtling aus Afghanistan mit TBC im Krankenhaus

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald ist bei einem Asylbewerber Tuberkulose diagnostiziert worden. Die Krankheit ist ansteckend. Die Gefahr, dass der Mann andere infiziert habe, sei jedoch "äußerst gering", sagte ein Sprecher des Sozialministeriums.

Im Kreiskrankenhaus Wolgast wird der Asylbewerber, der an Tuberkulose erkrankt ist, behandelt.
Tilo Wallrodt Im Kreiskrankenhaus Wolgast wird der Asylbewerber, der an Tuberkulose erkrankt ist, behandelt.

Im Zuge des Flüchtlingsstroms nach Mecklenburg-Vorpommern gibt es jetzt den ersten Tuberkulose-Fall. Ein 21-jähriger Asylbewerber wurde am vergangenen Samstag mit dem Verdacht auf TBC ins Krankenhaus Wolgast eingeliefert. Mittlerweile habe es sich bestätigt, dass es sich um eine Form von ansteckender Tuberkulose handelt, sagte Achim Froitzheim, Sprecher des Landkreises Vorpommern-Greifswald, am Dienstag. Der Mann sei am Dienstag in die Greifswalder Klinik verlegt worden.

Nach Polizeiangaben handelt es sich um einen Flüchtling aus Afghanistan, was Frotzheim nicht bestätigen wollte. Das Problem an dem Fall: Der junge Mann hatte sich am Samstag, kurz nach seiner Einweisung ins Krankenhaus, aus der Klinik entfernt. Die Polizei konnte den 21-Jährigen erst nach einer mehrstündigen Suche am Asylbewerberheim wieder aufgreifen, sagte Axel Falkenberg, Polizeisprecher in Anklam. Froitzheim sicherte zu, dass alle Menschen im Asylbewerberheim, die mit dem TBC-Kranken in Kontakt gekommen sind, untersucht würden. Auch wenn es in Deutschland keine TBC-Impfungen mehr gibt, geht der Sprecher des Sozialministeriums MV, Christian Moeller, davon aus, dass die Ansteckungsgefahr für die Bürger äußerst gering sei.

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Kommentare (6)

krankhiueten sind hier vile schon ausgerottet und da kommt solch ein mensch und infiziert eventuell eine ganze region. wer bezahlt das alles ? sicher ist das wie jetzt auch zu hören war die krankenbeiträge im nächsten jahr steigen werden bei den vielen bisher medizinisch unterversorgten menschen. wie wäre es sich an dem modell der amerikaner zu orientieren wie früher eine inkubationszone für alle einwanderer einzurichten und auch ein einwanderungsgesetz nach deren vorbild einzuführen. es hat sich bis heute bewährt. es kann doch niocht wahr sein das man ganze länder entvölkert oder asyliert und denn wütenden horden dort die oberhand überlässt. jeder staat wird irgendwann mal selbst übervölkert sein und die gelder der arbeitenden menschen nrreichen nicht mehr aus, die renten fallen, sozialleistungen werden geringer ausfallen, alles wird schlechter, nur weil es angebliche asylanten nicht in den griff bekommen in ihrem land veränderungenn selbst durchzuführen. es sind mehr wirstschaftsfflüchtlinge als richtige asylanten auauf dem weg ins gelobte europa unterwegs...

Hallo Bavare51! Was ist mit Touristen und Geschäftsreisenden, die in fremde Länder fahren? Von denen stecken sich mehr mit Malaria und Co an, als an exotischen Krankheiten leidende Flüchtlinge nach Deutschland kommen. Die Flüchtlinge werden in den deutschen Aufnahmeeinrichtungen medizinisch durchgecheckt, damit mögliche ansteckende Krankheiten erkannt und behandelt werden können. Steigende Zusatzbeiträge für die Krankenversicherung haben nichts mit Flüchtlingen und speziell diesem Krankheitsfall zu tun. Grüße, Oliver Wunder, Nordkurier-Redaktion

Wenn sich ein Tourist oder wer auch immer im Ausland infiziert ist er dort aber freiwillig hingefahren, dann muss er damit rechnen. Aber uns werden diese infizierten Menschen vorgesetzt. Aber wahrscheinlich brauchen die letzten Schönredner erst TBC oder andere böse Krankheiten um zu begreifen was hier in unserem Land gerade passiert.

Im Jahr 2013 gab es in MV 80 TBC-Fälle, 2014 waren es 62. Das Sozialministerium sieht keinen Zusammenhang zwischen steigenden Flüchtlingszahlen und dem Risiko eines Anstiegs der Erkrankungen. Das ist übrigens heute im Nordkurier zu lesen. Auch richtig ist allerdings Folgendes: in Brandenburg gehen von 116 TBC-Fällen in 2014 24 auf Flüchtlinge zurück.

@ Herr Dreblow Vielleicht hilft es, sich immer mal wieder die Bürgerkriegsbilder aus Syrien und Afghanistan anzusehen, die fast täglich im Fernsehen zu sehen. Danach sollte man sich einfach erinnern an die Zeit vor 26 Jahren, als Zehntausende DDR-Bürger - darunter auch viele Sachsen und sicher auch der eine oder andere Heidenauer - Flüchtlinge waren, die ja damals Vieles aber sicher keinen Bürgerkrieg erleiden mussten. So weit ich mich erinnern kann, wurden seinerzeit von unseren Landsleuten im Westen auch keine Heime angesteckt! Oder belehren Sie mich eines Besseren.

@F.Wilhelm da sind vor 26 Jahren Deutsche ins andere Deutschland geflüchtet. Aber willkommen waren sie dort auch nicht. Und die hier her kommen sind ganz andere Kulturen. Die kennen keine Deutsche Kultur und wollen sie auch nicht annehmen. Sie hören und sehen doch Tag täglich was untereinander in den lagern passiert. Da werden Deutsche Polizisten mit Tischbeinen verprügelt. So was finden sie gut und normal? Ich wünsche ihnen nichts Schlechtes aber treffen sie mal auf solche Horde. Und komisch ist das fast nur Männer Flüchten und hier mit smart Phon und Gold Kettchen ankommen.