Zu wenig Platz:

Flüchtlings-Notunterkünfte erneut überfüllt

Knapp 900 Flüchtlinge sind derzeit in Fünfeichen und Basepohl untergebracht. Mehr Platz gibt es nicht. Nun soll die neue Notunterkunft in Mühlengeez weiterhelfen.

In der Notunterkunft Fünfeichen
Jörg Franze In der Notunterkunft Fünfeichen sind derzeit knapp 600 Flüchtlinge untergebracht.

ie beiden Notunterkünfte für Flüchtlinge, die die Bundeswehr im Nordosten zur Verfügung stellt, sind trotz Erweiterungen erneut voll. Damit leben derzeit knapp 600 Flüchtlinge in Fünfeichen bei Neubrandenburg und etwa 260 Menschen in Basepohl (Kreis Mecklenburgische Seenplatte), wie ein Sprecher des Bundeswehr-Landeskommandos am Freitag erklärte. Man hoffe nun auf eine Entspannung bei der Unterbringung durch die neue Notunterkunft des Landes in Mühlengeez (Landkreis Rostock), die von Dienstag an Flüchtlinge aufnehmen soll. Die Kasernen Fünfeichen und Basepohl gehören zur Panzergrenadierbrigade 41 "Vorpommern" und werden im Zuge der Bundeswehrreform geräumt.

Bisher wurden für die Flüchtlinge einzelne Gebäude mit Zäunen vom Kasernengelände abgetrennt. Erst vor einer Woche war die Kapazität erweitert worden. Nach Angaben des Schweriner Innenministeriums wird für Basepohl langfristig geprüft, ob die Kaserne ganz zu einer Erstaufnahmeeinrichtung werden könnte. Dort sind derzeit noch rund 200 Soldaten eines Logistikbataillons untergebracht. Sie sollen nun schon im Oktober und damit eher als bisher geplant zu einer Einheit in Hagenow (Kreis Ludwigslust-Parchim) umziehen.

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