Warten auf Fähren:

Flüchtlings-Unterkünfte in Rostock überbelegt

Für viele Flüchtlinge ist Deutschland nur eine Zwischenstation. Von Rostock aus wollen sie per Fähre weiter nach Schweden. Die Menge der Fahrkarten stellt die Stadt vor Probleme.

Schon seit Wochen wollen Flüchtlinge mit Fährschiffen von Rostock aus weiter Richtung Schweden fahren.
Jens Büttner Schon seit Wochen wollen Flüchtlinge mit Fährschiffen von Rostock aus weiter Richtung Schweden fahren.

In Rostock hat die Zahl der Transitflüchtlinge nach Schweden in der Nacht auf Dienstag einen neuen Höchststand erreicht. „Bei uns haben 2135 Menschen übernachtet“, sagte Stadtsprecher Ulrich Kunze. Das seien rund 200 Flüchtlinge mehr als am vergangenen Freitag, an dem die Notunterkünfte schon überbelegt waren. Der Grund: Derzeit kommen am Tag mehr als doppelt so viele Flüchtlinge an, als per Fähre über Rostock und Sassnitz nach Schweden weiterreisen können.

Am Montag waren mit dem Zug rund 920 Flüchtlinge angekommen. Die Stadt betreibe jetzt elf Notunterkünfte, von denen sieben überbelegt seien, sagte der Sprecher. Man hoffe, dass bald wieder die Messehalle genutzt werden könne.

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