Für 27 000 Studenten beginnt wieder das Studium:

Freibier zum Semesterstart

An den Unis in Rostock und Greifswald füllen sich wieder die Hörsäle. 27 000 Studenten starten ins neue Semester - feierlich und feuchtfröhlich.

Beginn des Wintersemesters an der Universität Rostock.
Jens Büttner Beginn des Wintersemesters an der Universität Rostock.

 An den beiden Universitäten des Landes starten heute (Montag) rund 27 000 Studenten mit Vorlesungen in das Wintersemester 2013/14. Die Universitäten Rostock und Greifswald registrieren eigenen Angaben zufolge jeweils mehr als 2000 Neueinschreibungen. In Rostock kommen rund 1800 Studierende hinzu, die ein altes Studium abgebrochen und ein neues begonnen haben. In Greifswald sind es rund 150 Studenten, die sich alternativ für ein anderes Studium entschieden haben. "Wir freuen uns auf die vielen neuen Studierenden", sagte die Greifswalder Rektorin, Johanna Eleonore Weber. An der Uni in Greifswald studieren rund 11 750 junge Menschen, in Rostock sind es rund 15 000.

Während in Rostock die Studenten sofort mit dem regulären Studienbetrieb mit Vorlesungen und Seminaren starten, gibt es in Greifswald zunächst einen Universitäts-Gottesdienst (8.15 Uhr) im Dom St. Nikolai, wo im Jahr 1456 die Universität gegründet wurde. Zur feierlichen Immatrikulationsfeier (14.00 Uhr) ebenfalls im Dom wird Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) erwartet. Traditionsgemäß geben danach Rektorin und der Oberbürgermeister der Stadt, Arthur König (CDU), Freibier an die Erstsemestler aus. In Rostock begrüßt der Verein Agrarmarketing die Studenten mit einem «Kulinarischen Willkommen» und regionalen Gerichten auf der Speisekarte der Mensa.

2100 Interessenten auf 65 Plätze

In Rostock erfreuen sich den Angaben zufolge die verschiedenen Lehramtsstudiengänge aber auch die biomedizinische Technik besonderer Beliebtheit. In Greifswald waren Numerus-Clausus-Fächer wie Medizin und Zahnmedizin besonders begehrt. In der Psychologie kamen beispielsweise 2100 Interessenten auf 65 Plätze.

Es zieht zudem immer mehr Weststudenten zum Studieren in den Nordosten, während der Landeskinder-Anteil wegen des schnellen demografischen Wandels nach der Wende weiter sinkt. In Rostock kommt mit 49 Prozent erstmals weniger als die Hälfte der Studenten aus dem eigenen Bundesland. Im letzten Wintersemester seien es noch knapp über 50 Prozent gewesen. In Greifswald stammen nur noch 28 Prozent der Studierenden aus Mecklenburg-Vorpommern. Mehr als 43 Prozent stammen dort aus den Altbundesländern. Weitere zehn Prozent aus Berlin.

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