Hunde gequält:

Geldstrafe für Tier-Messie

Wegen eklatanter Mängel bei der Haltung mehrerer Hunde hat das Amtsgericht Güstrow einen 75-jährigen Mann zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt.

Noch ist das Urteil gegen den 75-Jährigen nicht rechtskräftig.
dpa Noch ist das Urteil gegen den 75-Jährigen nicht rechtskräftig.

Das Gericht sah es am Montag als erwiesen an, dass der Mann mit "nicht hinnehmbaren Haltungsbedingungen" gegen das Tierschutzgesetz verstoßen habe. Die teilweise rund 20 Hunde hätten keinen Auslauf und keine menschliche Betreuung gehabt. Zudem seien Zwinger und Tröge nicht gereinigt gewesen, es habe nicht genügend Wasser zur Verfügung gestanden.

Die Hunde seien auch nicht tierärztlich versorgt gewesen, sagte der Richter. So habe ein Tier über längere Zeit unter einer 15 Zentimeter langen, weit in die Muskulatur reichenden eitrigen Verletzung gelitten, die er sich an einem rostigen Stacheldrahtzaun zugezogen haben könnte.

"Ich bin kein Tierquäler", betonte der Mann im Gericht. Er bräuchte die Hunde, um seine anderen Tiere wie Geflügel, Schafe oder Ziegen gegen Raubwild zu schützen. Der Richter sprach dagegen von einer überholten Anschauung bei der Hundehaltung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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